Bericht der Streiflichter
Am Sonntag, 23. Oktober, wurden in einer Festmesse mit einem „Herzlich Willkommen“ drei neue Messdienerinnen in St. Agatha Rorup aufgenommen. Aktiv haben die „Neuen“ durch Fürbitten, Gabengang mit Text und mit dem Schlussgebet die Messfeier mitgestaltet. Die neuen Messdienerinnen sind (von rechts) Meike Elster, Paula Ritter und Lina Weyer. Die „alten“ Messdiener freuen sich über die Verstärkung – gemäß der Überzeugung, dass es nicht auf die große Zahl an neuen Messdienern ankommt, sondern auf jeden Einzelnen, der bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.
Am Sonntag, 20. November, starb der aus Dülmen stammende Herz-Jesu-Missionar Reinhold Frieling. Pater Frieling wurde 1926 geboren und wuchs mit zwei Geschwistern auf. Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs holte er bei den Hiltruper Missionaren sein Abitur nach und absolvierte das Theologiestudium in Oeventrop im Sauerland. 1954 wurde Pater Reinhold Frieling vom damaligen Paderborner Weihbischof Franz Hengsbach zum Priester geweiht und ging anschließend fast 16 Jahre als Missionar nach Peru. An der Seite seines Onkels, Bischof Friedrich Kaiser, arbeitete er beim Aufbau der Prälatur von Caravelí in den Hochanden mit. 1971 kehrte er aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurück und war seit dieser Zeit als Krankenhausseelsorger im St. Elisabeth-Hospital Herten tätig. 2012 wechselte er nach Hiltrup, wo er im Kreis seiner Mitbrüder den Lebensabend verbachte. Nach kurzer schwerer Krankheit starb er hier friedlich am Christkönigssonntag.
Pfarrer Edgar Johnen ist am 29.06.1966 in Münster zum Priester geweiht worden.
Von 1997 bis zur Fusion im Jahre 2006 war er Pfarrer von Maria Königin und arbeitet seitdem im Seelsorgeteam von Heilig Kreuz mit. Die Gemeinde Hl. Kreuz ist dankbar für seinen priesterlichen Dienst, dem er mit viel Liebe nachgeht, und sie freut sich mit ihm über sein goldenes Priesterjubiläum, das er in der hl. Messe am 3. Juli um 11.00 Uhr in der Kreuzkirche begeht.
Am Mittwoch, dem 13. Januar 2016, verstarb Pfarrer em. Josef Hildebrand. Er wurde am 21. Oktober 1936 in Gescher geboren.
Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1965 im Hohen Dom zu Münster. Anschließend übernahm er Kaplanstellen in Wachtendonk St. Michael, Gronau St. Joseph und Ennigerloh St. Jakobus. Die Pfarrstelle Hamminkeln-Dingden St. Pankratius wurde ihm 1978 übertragen. Im Jahre 1986 erhielt er die Ernennung zum Leiter des Pfarrverbandes Hamminkeln-Schermbeck. Die Tätigkeit als Definitor im Dekanat Wesel übernahm er 1990.
Ein Jahr später wurde er zusätzlich zum Pfarrverwalter in Hamminkeln-Loikum St. Antonius ernannt.
Im Jahre 2005 wurde er Pfarrer in St. Antonius, Christus König, Heilig Kreuz, St. Mariä Himmelfahrt und St. Pankratius in der Seelsorgeeinheit Hamminkeln, Hamminkeln-Dingden, Hamminkeln-Loikum, Hamminkeln-Mehrhoog und Hamminkeln-Ringenberg. Nach seiner Emeritierung im Jahre 2006 lebte er in Dülmen Heilig Kreuz. Seit Dezember 2015 lebte er als Pfarrer Emeritus in Hamminkeln-Dingden. Er verstarb im Alter von 79 Jahren. Er war bis zuletzt als Seelsorger tätig und hat nach besten Kräften gewirkt.
Das Requiem feiern wir am Samstag, 23. Januar 2016 um 09:00 Uhr in Pfarrkirche St. Pankratius Hamminkeln-Dingden. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem dortigen Friedhof.
Für den Verstorbenen wird am Donnerstag, 21. Januar 2016 um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche St. Pankratius gebetet.
(Quelle: Bistum Münster, Carina Beuckmann)
Bericht der Dülmener Zeitung Foto: privat
Die Erstkommunionkinder der Pfarrei Heilig Kreuz und ihre Eltern trafen sich in Coesfeld, um unter der Leitung von Pfarrer Peter Nienhaus ein Stück des Großen Kreuzweges zu gehen. Pfarrer Nienhaus erzählte, dass die selige Anna Katharina Emmerick diesen Kreuzweg viele Male in ihrem Leben betend gegangen sei. Ein Gebet schloss die jeweiligen Betrachtungen ab. Die Kinder führten ein Kreuz mit sich, das jeweils vier von ihnen gemeinsam trugen. Auf diese Weise spürten sie nach, wie sehr Jesus unter der Last seines Kreuzes gelitten hatte.
Um Menschen im Krankenhaus in schwierigen Lebens- und Glaubenssituationen im Gespräch, im gemeinsamen Gebet oder durch seelsorgerische Zuwendung beizustehen, sind eine gute Vorbereitung und ein regelmäßiger Austausch mit den hauptamtlichen Krankenhausseelsorgern notwendig. In Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Münster bietet das Christophorus-Krankenhaus Dülmen (früher Franz-Hospital Dülmen) ab Herbst dieses Jahres eine solche Ausbildung an.
Das Angebot richtet sich an Interessierte, katholisch wie evangelisch, die ehrenamtlich im Krankenhaus in Dülmen mitarbeiten möchten. In vier dreitägigen Kursblöcken werden sie auf ihre Aufgaben im Krankenhausalltag vorbereitet. Die Kosten werden vom Bischöflichen Generalvikariat Münster von den Christophorus-Klinken übernommen.
Weitere Informationen über Seelsorge im Krankenhaus gibt es auch auf der Internetseite www.bistum-muenster.de/krankenseelsorge oder bei Reinhild Wrublick, Tel.: 02594/9247838 und Paul Bergmann, Tel.: 02594/92-47837.
Bericht der Bischöflichen Pressestelle Münster, Michaela Kiepe
Mit einem neuen Angebot startet der Sachausschuss Inklusion der katholischen Pfarrei St. Viktor ins neue Jahr. Die Aktiven laden in jedem Quartal zu einem „Mit-uns-Gottesdienst“ ein, in dem ein Bewusstsein geschaffen werden soll für die Verschiedenheit der Menschen. „Wir wollen sensibilisieren und auf unseren Nächsten aufmerksam machen“, bringt es Wilfried Hölscher vom Vorbereitungsteam auf den Punkt.
Der erste „Mit-uns-Gottesdienst“, der am Sonntag, 31. Januar, um 9.30 Uhr in der St.-Antonius-Kirche in Merfeld gefeiert wird, steht unter dem Motto „Einblick gewinnen“. „Es geht darum, ein Bewusstsein für Menschen zu schaffen, die nicht mehr oder nicht gut sehen können“, erklärt Christiane Bernshausen. Die 48-Jährige weiß, wovon sie spricht, denn sie ist selbst betroffen. Durch eine Augenerkrankung sind ihr nur noch zwei Prozent ihrer Sehkraft geblieben. Welche Einschränkungen sich für Betroffene ergeben, möchte die sechsköpfige Vorbereitungsgruppe den Gottesdienstbesuchern näher bringen. „Dazu werden wir beispielsweise Simulationsbrillen verteilen, mit denen Normalsehende einen Eindruck erhalten, wie es ist, kaum noch etwas zu erkennen“, berichtet Bernshausen. Und Hölscher ergänzt: „Zudem wollen wir in diesem Gottesdienst, den Pfarrer Werner Frye mit uns feiert, die anderen Sinne besonders ansprechen. Ein zentrales Element wird beispielsweise eine Meditation sein, bei der Klangschalen eingesetzt werden.“ Hilfsmittel anzufertigen, wie einen Liederzettel in besonders großer Schrift, ist für die Vorbereitenden selbstverständlich.
Eingeladen sind Betroffene ebenso wie alle Interessierten, erklärt das Bistum. „Uns ist es ein Anliegen, dass die Menschen eine Ahnung davon erhalten, wie es Menschen mit einer Sehbehinderung geht“, erklärt Bernshausen. Sie nennt Beispiele aus ihrem Alltag. Die Lieder aus dem Gotteslob lernt sie durch ständiges Wiederholen auswendig. „Bei der fünften oder sechsten Strophe muss ich dann aber oft passen“, gibt sie lachend zu. Ebenso hat sie ihren festen Sitzplatz in der Kirche. „Aber allein zur Kommunion kann ich nicht gehen. Auch beim Friedensgruß sehe ich nicht, ob mir jemand die Hand reicht“, berichtet sie. Da wünsche sie sich, dass Menschen einander gegenüber achtsam sind.
Die Termine für folgende Angebote stehen noch nicht fest. Geplant ist aber eine Maiandacht und ein Gottesdienst mit Gebärdensprache.
Bericht der Dülmener Zeitung, Marie-Kristin Kübber
Es war eine spirituelle Collage, die den zahlreich erschienenen Besuchern am Mittwochabend in der St.-Viktor-Kirche geboten wurde.
Eindringliche Orgelklänge eröffneten „Spektakel und Vision“ - eine Veranstaltung, bei der die Passion Jesu in Schilderungen der Anna Katharina Emmerick sowie durch Inszenierungen von zehn Jungen und Mädchen dargestellt wurde. Es war ein beeindruckendes Zusammenspiel aus Text, Musik, Licht und Schauspiel.
„Die in Bildern ausgedrückte Botschaft kann zur spirituellen Begegnung werden“, sagte Pfarrdechant Markus Trautmann in seiner Einleitung. Und genau diese Begegnung fand auch in der St.-Viktor-Kirche statt. Die Jungen und Mädchen stellten den Weg Jesu, von seinem Leiden bis hin zur Kreuzigung, eindrucksvoll dar. Passend untermalt wurde die Erzählung von Kantor Christoph Falley an der Orgel und am Saxofon. Die Passagen der Schilderungen von Anna Katharina Emmerick, ausformuliert von Clemens Brentano, trug Barbara Witt zwischen den Szenen vor.
Erzählt wurde die biblische Passions-Geschichte ebenfalls von Christoph Falley. Er war mit der Premiere der Veranstaltung in dieser Form zufrieden. Auch Pfarrdechant Markus Trautmann, der mit den Kindern das Stück sieben Wochen lang einstudiert hat, freute sich über diese besondere Darbietung. „Das war gelungen“, so sein Fazit. Für die Kinder war es nichts komplett Neues, denn bereits seit Jahren wird das Stück am Palmsonntag, allerdings ohne musikalische und literarische Unterbrechungen, aufgeführt.
Bericht der Dülmener Zeitung, Louis Rouert
Der erste spirituelle Stadtrundgang Dülmens hatte einen guten Start: Über 30 Besucher führte Pfarrdechant Markus Trautmann, ausgehend vom Löwendenkmal am Rathaus, über den Lohwall und die Halterner Straße bis zum Franz-Hospital. Und Irmgard Neuß, Leiterin der Familienbildungsstätte, die die Veranstaltung organisiert hatte, zeigte sich mehr als zufrieden: „Ich bin total baff, mit so einer Resonanz hätten wir im Vorfeld wirklich nicht gerechnet.“
Weil es auf den Wonnemonat Mai zugeht, lautete das Thema am Donnerstagabend Marienfiguren. Im näheren Umkreis der St. Viktor-Kirche gibt es davon gar nicht mal so wenige: Eine steht auf dem Platz direkt vor dem Gotteshaus, eine ist in einer Niesche an der Außenmauer angebracht, eine findet sich neben dem Cinema, Ecke Lohwall/Borkener Straße, wieder eine an der Ecke Halterner Straße/Vorm Burgtor und eine in der Kapelle des Hospitals.
Viele Figuren zeigen Maria mit dem Jesuskind auf ihrem Arm. Im Bildstock am Lohwall kann man sogar noch eine dritte, kniende Person erkennen, in der Trautmann Johannes den Täufer vermutet.
Ganz wichtig seien auch immer die dazugehörigen Symbole, so Trautmann. Die Immaculata vor der Kirche zum Beispiel steht auf einer Mondsichel und legt damit das baldige Erscheinen ihres Sohnes nahe, die Maria in der Mauer spielt auf das Buch Genesis an, indem sie mit dem Fuß auf eine Schlange tritt.
Das neue Format unter dem Motto „Glauben sehen“, bei dem religiöse und kirchengeschichtliche Aspekte rund um Dülmen behandelt werden, soll ab jetzt jeden vierten Freitag im Monat von April bis Oktober stattfinden, der Eintritt bleibt kostenlos. Trautmann wird jedes Mal mit von der Partie sein und „vermutlich so einige Ecken der Stadt ergründen, an denen man bis dahin noch einfach so vorbeigelaufen wäre“, wie Irmgard Neuß betonte. In der kälteren Zeit des Jahres zwischen November und März ist dann, ebenso jeden vierten Freitag im Monat, allerdings diesmal von 19 Uhr bis 20.30 Uhr, ein spiritueller Leseabend in der Familienbildungsstätte geplant.
Anmeldungen für die nächsten Rundgänge werden von der Familienbildungsstätte telefonisch (Tel.: 02594/94300) oder per Mail entgegengenommen oder im Internet.
Bericht der Dülmener Zeitung / Bericht und Foto: Claudia Marcy
Diakon Robert Schüttert über seine Arbeit in der Großgemeinde St. Viktor:
„Ständiger Diakon mit Zivilberuf“: Diese Bezeichnung hat Robert Schüttert die vergangenen 15 Jahre getragen. Bald muss sich der 75-Jährige an eine neue gewöhnen: Diakon emeritus - also Diakon im Ruhestand.Wobei Ruhestand nicht wörtlich zu verstehen ist: Denn auch weiterhin wird Robert Schüttert als Diakon in der Großgemeinde St. Viktor Paare trauen, Kinder taufen, er wird bei Gottesdiensten dem Priester assistieren und er wird predigen.
Heute vor 15 Jahren, am 1. November 2001, wurde Robert Schüttert vom damaligen Bischof Dr. Reinhard Lettmann im münsterischen Dom zum Diakon geweiht. Ein Moment von besonderer Intensität, erinnert sich Schüttert, als ihm der Bischof die Hand auflegte, im stillen Gebet verweilte und dabei die Glocke des Doms erklang. Seine Frau Antonia sowie seine Familie erlebten diesen besonderen Augenblick mit.
Mit der katholischen Kirche fühlen sich Robert und Antonia Schüttert sei jeher eng verbunden. Doch die Entscheidung Robert Schütters, sich zum Ende seiner aktiven Berufslaufbahn berufsbegleitend zum Diakon ausbilden zu lassen, hatte für das Familienleben Konsequenzen. Denn die seelsorgerische und geistliche Arbeit des Diakons fordert der Familie viel Rücksichtnahme ab.
Und auch wenn Antonia Schüttert ihren Mann immer wieder begleitete - etwa zur Wallfahrt nach Lourdes oder zur Seligsprechung von Kardinal von Galen in Rom - so hat der Dienst ihres Mannes am Altar an der Seite von Priestern, oft verbunden mit Gesprächen und Begegnungen mit dem Klerus, Vorrang.
Als er seine Ausbildung zum Diakon begann, arbeitete Schüttert bei der VEW. Die Versetzung in den Vorruhestand eröffnete ihm die Möglichkeit, sich dem Studium und später der Aufgabe des Diakons mit voller Kraft zu widmen. 15 Jahre seelsorgerische und geistliche Arbeit - dazu gehören ungezählte Schulgottesdienste, Einsätze in der Notfallseelsorge, Hausbesuche, die Mitarbeit in der Caritas St. Joseph, aber auch die Teilnahme an den montäglichen Konveniats und natürlich das Ausarbeiten und Vortragen von Predigten.
Über 500 Taufen und rund 600 Beerdigungen hat er in den vergangenen 15 Jahren durchgeführt. „Es wäre ja schön, wenn zu meinem Abschiedsgottesdienst alle meine Täuflinge vor der Kirche stehen würden“, lacht er.
Ein besonderer Täufling war für Robert Schüttert der kleine Lasse - sein Enkelsohn. Der ist inzwischen neun Jahre alt. Als er im Kommunionunterricht gefragt wurde, wer ihn getauft habe, konnte er mit Fug und Recht ganz selbstbewusst antworten: „Mein Opa hat mich getauft.“
Die Großgemeinde St. Viktor verabschiedet sich von Diakon Robert Schüttert mit einem Dankgottesdienst am Sonntag, 13. November, 11 Uhr in St. Joseph. Anschließend besteht die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung in geselliger Runde im Pfarrheim St. Joseph.
Manch ein Kirchenbesucher in St. Joseph wird in den letzten Wochen einen weißen Kreidekreis im Mittelgang bemerkt haben: Hier ist ab sofort der künftige Standort für den Taufstein. Warum das? – Ursprünglich befand sich der von Hilde Schürk Frisch gestaltete Taufbrunnen von St. Joseph mit dem markanten Fischernetz-Deckel im Westen der Kirche in der kleinen Turmkapelle. {multithumb}
Schon bald erwies sich der Raum als zu klein für größere Taufgesellschaften. Daher wurde der Taufbrunnen in den 1970er Jahren in den Altarraum umgesetzt, wo auf dem höher gelegenen Plateau ja genügend Platz war. Mit dem Anwachsen der verschiedenen Chorgruppen kam es dann zur Aufstellung der stufenförmig angeordneten Chorpodeste im Altarraum, auf denen sich die Sängerinnen und Sänger während der Liturgie einfinden. Dadurch war der Raum um den Taufstein wiederum eingeschränkt, ganz zu schweigen davon, dass der Altarraum nicht barrierefrei erreichbar ist.
In der Sitzung des Ortausschusses St. Joseph kam am 27. Oktober erstmals die Idee zur Sprache, der veränderten Situation gerecht zu werden und einen weiteren Standort für den Taufstein zu suchen. Ein Ortstermin am 30. November gelangte zu der Überzeugung, den Taufstein wieder im Westen des Kirchenschiffs – also nahe der Turmkapelle – aufzustellen, ihn allerdings mit einer größeren Fläche für die Taufgesellschaft zu umgeben. Somit steht der Taufstein künftig im Mittelgang exakt auf der Längsachse der Kirche, die ihn umgebenden letzten vier Bankreihen sind jeweils um die Hälfte eingekürzt, so dass rund um den Taufstein eine kleine Platzsituation entstanden ist.
Es wird geprüft, ob der Deckel des Taufsteins künftig zu den Vorabend- und Sonntagsmessen abgenommen wird, damit das Becken als großes Weihwasserbecken fungieren kann, zumal das Weihwasser beim Eintritt in eine Kirche ja an die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen durch die Taufe erinnert. – Die Einkürzung der Bänke durch die Firma Kuhmann sowie die Versetzung des Taufsteins durch die Firma Lenter geschah in der ersten Januarwoche. Die Gestaltung des Fußbodenbereichs folgt zeitnah.
Am Vorabend zum Fest Taufe des Herrn, am Samstag, dem 9. Januar, wollen wir im Rahmen der Gemeindemesse um 18.00 Uhr die Neugestaltung in einer gemeinsamen Tauferneuerung ihrer Bestimmung übergeben.
Am 30. Oktober wurde Ulla Lütkenhaus im Rahmen des Gemeindegottesdienstes verabschiedet. Über 20 Jahre wirkte sie als Aushilfskraft im Küsterdienst in St. Viktor. Pfarrdechant Markus Trautmann ließ Frau Lütkenhaus in einem Kurzinterview ihren Dienst Revue passieren. Damals hatte Pfarrdechant Alois Stüper händeringend einen Küster gesucht. Paul Lütkenhaus konnte daraufhin seine Frau für diesen Dienst begeistern.
Welcher Platz oder welches Kunstwerk ihr denn besonders in der Viktorkirche gefalle, wollte Pfarrer Trautmann u.a. wissen. Das Gnadenbild liege ihr besonders am Herzen. Unzählige Male habe sie sich schon selbst als Pilgerin auf den Weg nach Neviges gemacht.
Auf die abschließende Frage nach ihren Wünschen für die Gemeinde, gab sie den Gottesdienstbesuchern folgenden Aufruf mit auf dem Weg: „Gehen sie auch weiterhin in die Kirche. Es lohnt sich.“
Der Ortsausschuss St. Viktor bedankte sich mit einem Blumenstrauß und einem persönlichen Geschenk für ihre Dienste, aber auch für die vielen persönlichen Begegnungen vor und nach den Gottesdiensten.
„Ich gehe mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge“, gab Ulla Lütkenhaus bei dem anschließenden Beisammensein auf dem Kirchplatz zu.
Bericht der Dülmener Zeitung, Ulla Bönig / Foto: Bönig
"Suchen und fragen, planen und bauen, miteinander glauben und sich versteh’n“ - das war nicht nur das Einzugslied beim Jubiläumsgottesdienst anlässlich von 50 Jahren kfd St. Joseph. Nach den Worten des Liedes hätten die Frauen in der Gemeinde auch fünf Jahrzehnte lang gelebt, betonte Teamsprecherin Angela Fiegen am Sonntagmorgen in der voll besetzten Kirche.
In 50 Jahren hätten sie das Leben in St. Joseph mitgestaltet und ein dichtes Netz von Beziehungen geknüpften. Da passte es, dass sechs kfd-Mitglieder mit einem großen Netz in die Kirche eingezogen waren und dieses über den Altar legten. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass eine bundesweite kfd-Aktion in diesem Jahr unter dem Motto „Häng Dich rein ins Netz, das Frauen trägt“ steht.
Auf das Symbol des Netzes ging später auch Pfarrdechant Markus Trautmann in seiner Predigt ein. Er sprach zudem von den Veränderungen, die sich in den vergangenen 50 Jahren in den Kirchengemeinden ereignet hätten. Die kfd lebe den Glauben und sei eine Bereicherung für die Kirche, betonte er. Das Netz halte zusammen, fange auf, sei elastisch und gebe Stabilität. „Wir sind dankbar, dass die kfd diese Vernetzung lebt“, sagte der Pfarrer. Vor dem Schlusssegen hatten die geladenen Gäste die Möglichkeit eines Grußwortes. Christian Marx, Pfarreirats-Vorsitzender und Vorsitzender des Ortsausschusses St. Joseph, hatte ein besonderes Geschenk mitgebracht. Er überreichte Angela Fiegen ein Gutscheinbuch mit vielen Angeboten und Aktionen. Barbara Richter-Hoffschlag vom Leitungsteam der kfd des Diözesanverbandes Münster hatte als Gastgeschenk hingegen eine Kerze mitgebracht. Auch Ruth Latzel, Vorsitzende des Kreisdekanates Dülmen, bedankte sich bei den Frauen der kfd St. Joseph.
Diese lud im Anschluss alle Besucher ins Pfarrheim ein, wo es einen Imbiss sowie Kaffee und Kuchen gab. Im Vorraum des Pfarramtes lagen zudem Fotoalben mit Aufnahmen von kfd-Aktionen der vergangenen Jahre aus. Ein Infostand informierte die Gäste über die Arbeit der Frauengemeinschaft, die 236 Mitglieder zählt, wobei die Älteste 99 Jahre alt ist. An der Rückwand des Raumes hing zudem ein Netz, in dem auf einem Stern die Namen der seit März neu hinzugekommenen Frauen zu lesen waren.
Die Frauengemeinschaften von Neu-St-Viktor veranstalteten am Dienstag eine gemeinsame Kapellenwallfahrt durchs Gemeindegebiet St. Viktor.
Etwa 110 Frauen (und auch ein Mann) aus allen Gemeindeteilen waren der Einladung gefolgt und erfuhren unter Begleitung von Pfarrdechant Markus Trautmann interessante Fakten zu den Kirchenräumen sowie ein nettes Beisammensein.
Gestartet wurde um 14.00 Uhr in der Kapelle des Maria-Ludwig-Stifts, wo Einrichtungsleiter Christian Lohmann die Gäste begrüßte. Bei der gemeinsamen Andacht wurde ein Text der seligen Sr. Maria Euthymia vorgetragen, der bei der anschließenden Stille nachklingen konnte. Nach gemeinsamen Gebet und Gesang waren alle Teilnehmer zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
Weiter ging es mit dem Bus zum Kloster Maria Hamicolt. In der Klosterkirche gaben Sr. Jakobe und Sr. Maria-Lukas einen kurzen Abriss zu der Historie des Klosters.
Pfarrer Markus Trautmann, der sich seit einigen Jahren intensiv mit dem aus Dülmen stammenden Missionar Friedrich Kaiser beschäftigt, referierte am Mittwoch, 9. November 2016, in einem Bildervortrag über das Leben und Wirken des Bischofs. Er zeigte anhand vieler historischer und aktueller Fotos wie auch Illustrationen den biographischen Weg des Glaubenszeugens auf:
seine Kindheit und Ausbildungszeit in Dülmen, die Priesterausbildung in Vussem, Oeventrop und Hiltrup, Kaisers Ausreise nach Peru sowie seine dortige Gründung der Gemeinschaft der »Missionsschwestern vom lehrenden und sühnenden Heiland«, die Besuche in der Heimat und auch seine Bischofsweihe in St. Viktor bis hin zum Tod 1993 im hohen Alter von 90 Jahren.
Ebenso erhielten die Zuhörerinnen einen Einblick in die Arbeit der Schwestern in den entferntesten und entlegensten Gebieten Perus, die praktisch als pastorales Niemandsland und soziales Notstandsgebiet gelten.
Eingeladen zu diesem Abend hatte die kfd St. Viktor, die seit vielen Jahren in ihren Gottesdiensten um Geldspenden für die „Bischof-Kaiser-Stiftung“ bittet.
"Der Vortrag war eine sehr lebendige und kurzweilige Darstellung, die auch viele historische Hintergründe bereithielt.", zeigte sich die kfd-Vorsitzende Anna Gress begeistert.
Bericht der Dülmener Zeitung / Foto: privat
Zum zweiten Mal waren alle Kommunionkinder der neuen Pfarrei St. Viktor zu einer gemeinsamen Kreuzwallfahrt mit den Messdienern in ihrer Vorbereitungszeit eingeladen.
Am Montag und Dienstag der Karwoche pilgerten über 50 Kommunionkinder und Messdiener in Begleitung von den Seelsorgern der Gemeinde St. Viktor von Dülmen über Sythen zum Halterner Kreuz in der St.-Sixtus-Kirche, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde.
Dort begrüßte sie Pfarrer Martin Ahls und erläuterte ihnen die interessanten Hintergründe zur Wallfahrt zum Heiligen Kreuz und alle Besonderheiten des Heiligen Kreuzes. Er nahm sich viel Zeit, mit den Kindern die historische Sixtus-Kirche zu erkunden. Im Anschluss wurde ein gemeinsamer Gottesdienst rund um den Altar gefeiert.
Nach einem abschließenden üppigen Mittagspicknick mit Pizza startete die Gruppe heimwärts per Zug nach Dülmen. Zufrieden und doch auch erschöpft stand für viele fest, dass das gemeinsame Wallfahrten in der Gruppe sehr viel Spaß gemacht hat.
Bericht der Dülmener Zeitung, Kristina Kerstan / Foto: Kirchengemeinde St. Viktor
Wann er das letzte Mal in Dülmen war? Davis Puthussery muss nicht lange überlegen. „Vor drei Wochen“, antwortet der Pfarrer. Er war eingeladen zu einer Hauseinweihung in seiner früheren Gemeinde St. Joseph. „Ich habe immer noch gute Kontakte nach Dülmen, vor allem nach Merfeld“, sagt der 49-Jährige. „Gelegentlich komme ich immer noch vorbei. So weit ist es ja von Hamm aus auch nicht.“
Im Norden der Ruhrgebietsstadt, genauer gesagt im Pfarrhaus der Kirchengemeinde Clemens August Graf von Galen, hat Davis Puthussery eine neue Heimat gefunden. Seit Oktober 2014 ist er Pfarrer der sehr jungen Gemeinde, zu der kurz vor seiner Ankunft zwei zuvor eigenständige Pfarreien fusioniert waren. Menschen aus zwei Gemeinden zusammenzuführen - bei dieser Aufgabe habe er gut auf seine Erfahrungen aus Dülmen zurückgreifen können, berichtet Puthussery. Denn hier war er elf Jahre lang in der Seelsorgeeinheit St. Joseph Dülmen und St. Antonius Merfeld tätig.
Auch sonst käme ihm seine Zeit in Dülmen vielfältig zugute, sagt der frühere Dülmener Dechant im DZ-Gespräch. Dank Erfahrung und Reife könne er vieles gelassen angehen, zudem habe er sich schnell eingelebt. Und natürlich habe er durch seine Zeit in Merfeld bereits einen Bezug zum Kardinal von Galen, dem Namensgeber seiner neuen Gemeinde.
Dort fühlt sich Davis Puthussery wohl. „Als Pfarrer bin ich hier allein“, rund 5000 Gläubige zählt die Gemeinde. Diese sei sehr aktiv und geprägt von vielen Spätaussiedlern. „Als Pfarrer ist man in allen Bereichen tätig. Man kann sich zum Beispiel nicht nur auf das Kirchliche konzentrieren, sondern ist gerade in sozialen Belangen sehr gefragt.“ Oftmals würde da die Konfession keine Rolle spielen in einer Gemeinde, in der viele unterschiedliche Nationalitäten leben. Dass er selber gebürtig aus Indien stamme, komme ihm dabei manchmal entgegen.
Ganz aktuell konnte Davis Puthussery seine Dülmen-Erlebnisse bei der Planung zum 125-jährigen Bestehen der Herz-Jesu-Kirche mit einbringen. Dabei habe er Ideen vom 50. Geburtstag der Dülmener St.-Joseph-Kirche aufgegriffen, verrät der Seelsorger. Samstags kommen die geladenen Gäste, sonntags großes Familienfest für alle Gemeindemitglieder: „Das hatte sich damals schon bewährt“, sagt der Pfarrer schmunzelnd. Und eben jetzt wieder beim großen Jubiläumswochenende Anfang Juni in Hamm.
Davis Puthussery wurde 1967 in Indien geboren und am 31. Mai 1998 in Münster zum Priester geweiht. Nach Aushilfstätigkeiten im Raum Wangerland und einer Kaplansstelle in Kleve kam er im September 2003 nach Dülmen, in die Seelsorgeeinheit St. Joseph und St. Antonius. 2006 wurde er Nachfolger von Dr. Hans Döink als Dechant des Dekanates Dülmen. Puthussery wurde am 18. Oktober 2014 in die Gemeinde Clemens August Graf von Galen in Hamm-Norden eingeführt.
Bericht der Dülmener Zeitung / Foto: privat
Der Höhepunkt der Polen-Fahrt? „Das war natürlich die Vigil am Samstagabend, das gemeinsame Übernachten auf dem ‚Feld der Barmherzigkeit‘ mit insgesamt 1,5 Millionen Teilnehmern und die große Abschlussmesse mit Papst Franziskus.“ Lena Gelsterkamp muss nicht lange überlegen, welche Momente des Weltjugendtages ihr besonders im Gedächtnis geblieben sind.
Die junge Dülmenerin gehörte gemeinsam mit Simon Brox und Sofie Telohe zu den rund eineinhalb Millionen Jugendlichen, die in den vergangenen Tagen in die polnische Metropole gereist waren. Gefühlt „die ganze Welt“ sei in Krakau zusammengekommen, berichtet Lena Gelsterkamp. „Es ist einfach wahnsinnig toll, wenn man die Möglichkeit hat, so vielen Jugendlichen aus der ganzen Welt zu begegnen.“
Für das Dülmener Trio ging es, gemeinsam mit 18 Jugendlichen aus Haltern, mit dem Bus zunächst nach Breslau, wo die sogenannten Tage der Begegnung stattfanden. Diese seien geprägt gewesen von Festivals, Katechesen, Besichtigungen etwa eines Konzentrationslagers und Gottesdiensten, erinnern sich die Dülmener Teilnehmer. „Wir hatten also Zeit, um schon vielen Jugendlichen aus der ganzen Welt zu begegnen und uns auf den Weltjugendtag einzustimmen“, so Lena Gelsterkamp. „In Breslau haben wir in Gastfamilien gelebt und konnten so auch einen großen Einblick in die polnische Kultur gewinnen.“ Besonders begeistert sei man von der Gastfreundschaft der Einheimischen gewesen.
Nach fünf Tagen ging es dann weiter nach Krakau, wo das Trio in Schulen untergebracht wurde. Diese Stadt sei nicht zufällig für den Weltjugendtag ausgewählt worden, betont Gelsterkamp. Vielmehr habe hier der spätere Papst Johannes Paul II. lange Jahre gewirkt.
Dessen Nachfolger Papst Franziskus sei am Mittwoch nach Polen gekommen. „Es ist einfach wahnsinnig toll, wenn man die Möglichkeit hat, so vielen Jugendlichen aus der ganzen Welt zu begegnen, die alle denselben Glauben teilen und feiern“, betont Lena Gelsterkamp. „Alle, mit denen wir gesprochen haben, waren begeistert vom Weltjugendtag. Wir haben ein gemeinsames Zeichen für den Frieden gesetzt und versuchen, diesen Frieden mit nach Hause zu nehmen und ihn weiterzugeben. Gerade in Zeiten des Terrors und des Krieges sei das die einzige Waffe, die man habe, hätte Papst Franziskus betont.
Daneben sind sich Lena Gelsterkamp, Simon Brox und Sofie Telohe einig: „Wir freuen uns schon auf den nächsten Weltjugendtag in Panama.“ Der findet 2019 in dem mittelamerikanischen Land statt.
Bericht der Dülmener Zeitung
Im Anschluss an den Gottesdienst und die Verabschiedung von Ludger Streyl wurde das neue Pfarrbüro von St. Agatha eingeweiht. „Ich hoffe, dass dieser Ort für das Dorf Rorup ein Ort der Begegnung wird“, betonte Pfarrdechant Markus Trautmann bei der Segnung. Unter den Klängen von „Maria, breit‘ den Mantel aus“ zog Trautmann anschließend samt Messdienern durch die neuen Räumlichkeiten. „Ich war seit der Renovierung das erste Mal hier drin.
Das ist großartig“, freute er sich und lobte die geleistete Arbeit. Robert Wulf vom Kirchenvorstand dankte allen Beteiligten wie etwa den Handwerkern, „die es ermöglicht haben, das hier zu verwirklichen.“
Die Besucher zeigten sich von dem neuen Pfarrbüro begeistert. „Es sieht gut aus“ und „Es ist richtig schön“ war überall zu hören. Auch die Barrierefreiheit werde noch sicher gestellt, versicherte der Pfarrdechant. Dann sollen die Stufen im Eingangsbereich durch eine Rampe ersetzt werden.
Vor Weihnachten war mit den Renovierungsmaßnahmen im Pfarrhaus begonnen worden (DZ berichtete). Für das neue Büro, zudem ein Wartebereich, Sanitäranlagen sowie ein Archiv gehören, waren dort Räumlichkeiten abgetrennt worden.
Am Samstag und Sonntag trafen sich 23 Kinder im Alter von 6-12 Jahren zum Kinderbibeltag von St. Antonius im Pfarrheim in Merfeld. An den beiden Tagen drehte sich alles um die Heiligen, besonders um die Heiligen Viktor und Antonius, die als starke Typen den Kindern heute noch ein Vorbild sein können.
Zusammen mit dem Vorbereitungsteam des Sachausschuss Jugend sprachen die Kinder über starke Typen und Vorbilder in ihrem Leben. Sie bastelten Heiligenscheine, backten Symbole für das Leben der Heiligen Antonius und Viktor und bemalten ein Wappenschild, das als Zeichen für den Heiligen Viktor gilt, mit dem Viktorkreuz.
Es wurde mittags zusammen gegessen und die Kinder konnten eine gute Gemeinschaft erleben. Das Lied „Starke Typen“, das Kirchenmusiker Christoph Falley getextet und mit den Kindern eingesungen hatte, begleitete als Ohrwurm das gute Miteinander die beiden Tage.
Am Nachmittag begaben sich die Kinder mit Pfarrer Trautmann auf eine spannende Entdeckungsreise auf den Spuren des hl. Viktors und hl. Antonius in der Viktorkirche (siehe Gruppenfoto). Gemeinsam wurde ein kurzes Theaterstück über eine Versammlung aller Heiligen einstudiert und im Familiengottesdienst am Sonntag uraufgeführt. Ein großes Wappenschild fand im abschließenden Familiengottesdienst mit dem Grundschulchor von Bernhild Dillage seinen besonderen Platz vor dem Altar. Es erinnerte alle an einen besonderen Kinderbibeltag mit so vielen „starken Typen“!
Fünf Mädchen und vier Jungen wurden am vergangenen Sonntag in die Messdienergemeinschaft St. Antonius Merfeld neu aufgenomme nachdem sie in den letzten Wochen von den Betreuerinnen Lioba Autermann, Julia Sommer und Angela Stegehake ausgebildet wurden. Das Sonntagevangelium berichtete von der Bekehrung des Zachäus. „Die Begegnung mit Jesus kann zum Nachdenken führen und das Leben neu ausrichten“, meinte Pfarrer Trautmann in seiner Ansprache.
Dies sei auch die Bedeutung eines Gottesdienstes: dass sich Menschen von Jesus rufen lassen und ihm ihr Leben hinhalten.Dass dies in einer ansprechenden Atmosphäre gelingt, so Trautmann, sei wesentlich eine Aufgabe der Messdienerinnen und Messdiener. „Wie ein Edelstein erst durch die Fassung oder ein Bild durch den Rahmen richtig zur Geltung kommt, so bilden die Ministranten einen Rahmen um das Geschehen am Altar.“ – Nach dem Gemeindegottesdienst fand ein kleiner Empfang im Pfarrheim statt. Auf dem Bild zu sehen sind: Lena Espeter, Nele Espeter, Alina Göckener, Marie Frintrup, Linus Frerick, Niclas Winkelkotte, Elias Tüns und Daniel Sommer (es fehlt Mira Temming).