Kein Tulpenstrauß, sondern ein Bild der sprießenden "Dülmener Rose" erreicht in diesen Tagen als Frühlingsgruß die Dülmener Kirchengemeinde St. Viktor. Der kleine Apfelbaum wurde im vergangenen Herbst von Dülmener Jugendlichen bei einem Besuch der holländischen Kriegsgräberstätte Ysselsteyn gepflanzt. "Er hat den Winter überstanden und fängt an, Blätter zu bekommen!", berichtet Sharis Spelde, der Pädagogische Mitarbeiter der Gedenkstätte. "Mal schauen, wie lange es dauert, bis wir den ersten Apfel essen können." - In Ysselsteyn liegen rd. 33.000 deutsche Soldaten bestattet, die während des Zweiten Weltkriegs in den Niederlanden umkamen, darunter vier Männer aus Dülmen.
Wenn das kein anrührender Ostergruß ist: Mit dem Betreff "Apfelbaum update" schickte der Pädagogische Leiter der niederländischen Gedenkstätte Ysselsteyn am Karfreitag ein weiteres Foto jenes Apfelbäumchens, das im vergangenen Herbst von Dülmener Jugendlichen gepflanzt wurde (vgl. Info vom 10. April >>>). Im Hintergrund des Bildes stehen die unzähligen Grabkreuze von über 30.000 gefallenen Soldaten; im Vordergrund kündet die Apfelblüte von neuem Leben.
Die älteren Dülmener erinnern sich: 1975 wurden an der Kreuzkirche die Gebeine der später seliggesprochenen Anna Katharina Emmerick exhumiert und untersucht. Am Montag, dem 3. Juni, wurde eine solche Untersuchung einem anderen Dülmener Seligsprechungskandidaten zuteil, nämlich Friedrich Kaiser.
In früheren Jahrhunderten war die feierliche „Erhebung“ der Gebeine eines Glaubenszeugen aus dem Grab durch einen Bischof der eigentliche Akt der offiziellen Heiligsprechung. Auch heute wird im Laufe des Kanonisierungsverfahrens das Grab eines zur Kanonisierung anstehenden Verstorbenen geöffnet und werden (in der sogenannten Rekognoszierung, der „Erkennung“) die sterblichen Überreste des Seligsprechungskandidaten gesichtet. Der Theologe Becker-Huberti erklärt: „Nach einem entsprechenden Gesuch an den Ortsbischof erfolgt die Exhumierung der sterblichen Überreste des Dieners Gottes. Diese erfolgt in der Regel unter Beteiligung von zwei medizinischen Sachverständigen, wenigstens drei unabhängigen Zeugen und der Arbeiter, die bei diesem Vorgang helfen. Es erfolgt eine Umbettung in einen Zinksarg unter Befolgung genauer Vorschriften. Den Gebeinen werden einzelne Partikel als zukünftige Reliquien entnommen, dann wird der Sarg versiegelt.“ Über alles wird ein präzises Protokoll erstellt, von dem eine Abschrift an die entsprechende Kongregation nach Rom geht.
Warum dieses Vorgehen? Hier lohnt sich ein Blick in die Frömmigkeitsgeschichte des Christentums bis zurück zu den Tagen der Heiligen Schrift. „Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?“ – so fragt der hl. Paulus die Gemeinde von Korinth (1 Kor 6, 19). Das Wirken und Handeln eines Menschen ist nicht denkbar ohne seinen Leib. (Wie sehr Seele und Leib aufeinander bezogen sind, weiß jeder, der mal Zahnschmerzen hatte.) Der Leib ist Voraussetzung und Medium, damit sich der Wille und die Inspiration des Menschen umsetzt und Gestalt annimmt. „Dein Leib war Gottes Tempel, er schenke dir ewige Freude“ – so heißt es im Verabschiedungsritual der Beerdigung. Folgerichtig schmücken und ehren wir die Grabstätten unserer Angehörigen; und folgerichtig erfahren bei der Verehrung der Seligen und Heiligen auch die Gebeine eine besondere Wertschätzung: durch die Verehrung der Grabstätte oder von Reliquien.
Im Bistum Münster fanden derartige Exhumierungen und Rekognoszierungen im Rahmen einer angestrebten Seligsprechung außer 1975 in Dülmen (Anna Katharina Emmerick) auch 1985 auf dem Zentralfriedhof in Münster (Schwester Euthymia), 1991 im Viktor-Dom Xanten (Karl Leisner) oder 2005 im Paulusdom Münster (Clemens August von Galen) statt.
Doch zurück zu Bischof Kaiser und seine Exhumierung in Caravelí in den Hochanden am 3. Juni. Zu Beginn wurden in der Kapelle der von Kaiser gegründeten Schwesterngemeinschaft in Gegenwart einiger Besucher die sieben mit der Exhumierung und Rekognoszierung befassten Fachleute und Arbeiter vereidigt. Dann begab sich die Gruppe, begleitet von Altbischof Bernhard Kühnel, zum Mausoleum, um den Sarg zu holen. Nachdem die marmorne Grabplatte entfernt worden war, wurde der Sarg gehoben und in einer Prozession in einen großen Raum gebracht, der sonst als Klassenzimmer dient und für den besonderen Anlass vorbereitet worden war. Insgesamt dauert die ganze Prozedur siebeneinhalb Stunden; abschließend wurden die Gebeine wieder beigesetzt.
Bereits zum zehnten Mal veranstaltete der Emmerick-Bund e. V. für alle Erstkommunionkinder der Dülmener Kirchengemeinden eine Wallfahrt zum Grab der wohl bekanntesten Dülmenerin. Dabei haben sich am Freitagnachmittag etwa 200 Kommunionkinder mit ihren Eltern, Geschwistern und Katecheten von der Viktorkirche zur Heilig-Kreuz-Kirche aufgemacht, um dort einiges über das Leben und Wirken von Anna Katharina Emmerick zu erfahren.
Zu Beginn wurde allen Kindern eine Emmerick-Medaille als Wegbegleiter überreicht, die von Pfarrer Peter Nienhaus gesegnet wurde. Nach einer kurzen Einstimmung in der Viktorkirche pilgerten die Kinder gemeinsam zur Heilig-Kreuz-Kirche, wo ihnen die Geschichte der Seligen in einem Dialog zwischen Clemens Brentano (Pastoralreferent Christian Rensing) und Anna Katharina Emmerick (Pastoralreferentin Ursula Bennecker-Altebockwinkel) nähergebracht wurde. Danach fanden sich die jungen Pilger am Emmerick-Grab ein, um gemeinsam zu beten.
Die Veranstaltung klang mit einem gemeinsamen Picknick in und um das Pfarrheim Heilig Kreuz aus. Viele Kinder und Erwachsene nutzten auch die Gelegenheit, um an einer Führung durch die Gedenkstätte teilzunehmen.
© Foto: Georg Winkler
Zekorn besucht Messdienergemeinschaft St. Viktor in Dülmen
„Montagsmaler“ mit dem Weihbischof – die Gelegenheit zu dem bekannten Ratespiel bekamen die Messdienerinnen und Messdiener der Pfarrei St. Viktor in Dülmen am 23. Januar. Weihbischof Dr. Stefan Zekorn besuchte die Pfarrei, führte Gespräche mit Seelsorgerinnen und Seelsorgern, feierte Gottesdienste und begegnete verschiedenen Gruppen – darunter auch die Messdienergemeinschaft. Begleitet wurde er dabei von Pfarrdechant Markus Trautmann.
Mehr als 30 Messdiener aus vier Gemeinden, darunter viele Messdienerleiter, waren am Abend ins Pfarrheim St. Joseph gekommen. Weihbischof Zekorn freute sich über die Bereitschaft: „Danke für Euren großartigen Dienst – am Altar und für die Gemeinschaft.“
Gemeinschaft war auch das Stichwort, das gleich mehrfach fiel, als die Jugendlichen über ihre Motivation sprachen, Messdiener zu sein. Zuvor hatte sich jeder ein Postkartenmotiv ausgesucht, das er mit dem Messdienersein verbindet. So erfuhr der Weihbischof, dass oft schon die Geschwister und Eltern am Altar gestanden haben und dass es den einen oder anderen mit einem „stolzen Gefühl“ erfüllt, während des Gottesdienstes eine Aufgabe zu übernehmen. „Mich haben schon als Kind die Geschichten aus der Bibel fasziniert“, erzählte ein Messdiener. Eine Jugendliche hob den Gemeinschaftsgedanken hervor: „Wir sind eine große Familie, die gemeinsam das schaffen kann, was ich alleine nicht schaffen kann.“
Auch Weihbischof Zekorn war Messdiener in seiner Heimatpfarrei in Recklinghausen. „Warum ich es geworden bin, daran kann ich mich nicht mehr genau erinnern“, sagte er. Seine ausgewählte Postkarte mit zwei Bauern auf einem Feld, die innehalten, um zu beten, erklärte er den Jugendlichen so: „Das hat etwas damit zu tun, warum ich auch mit 15, 16 Jahren noch Messdiener geblieben bin: Ich habe gemerkt, dass mir das Gebet im Leben hilft, dass es mir Freude macht.“ Bis heute strukturiere er seinen Tag auch durch Gebetszeiten.
Aufgelockert wurde der Abend durch das Gruppenspiel „Montagsmaler“.Wie in der gleichnamigen Fernsehsendung traten zwei Teams gegeneinander an und errieten so viele gezeichnete Begriffe rund um das Thema Messdiener wie möglich. Der Jubel war groß, als das „Team Weihbischof“ das „Team Pfarrer“ knapp besiegte.
Sogar Papst Franziskus kam an dem Abend zu Wort: Gemeinsam mit dem Weihbischof tauschten sich die Messdiener über eine Ansprache des Papstes bei der Ministrantenwallfahrt 2014 nach Rom aus. Anderen von Jesus erzählen – diese konkrete Aufforderung des Papstes lasse sich zwar nur schwer im Alltag umsetzen, sagten die Jugendlichen, wohl aber die Einstellung dahinter, beispielsweise die Vermittlung von Werten – auch in der Messdienergruppenstunde. „Gott hilft mir, mehr ich selbst zu sein“, betonte Weihbischof Zekorn. Dem stimmten die Messdiener zu: „Der Gottesdienst ist eine Stunde nur für mich, wo ich so sein kann, wie ich bin“, sagte ein Mädchen. „Das gibt ein Gefühl von Freiheit.“
Schon in wenigen Wochen ist der Weihbischof wieder Gast in der Pfarrei St. Viktor: Ende März spendet er das Sakrament der Firmung – unter anderem auch mehreren Messdienern.
© Bericht der Bischöflichen Pressestelle Bistum Münster, Ann-Christin Ladermann
Drei Fragen an: Pfarrer Markus Trautmann
Welche christliche Bedeutung verbirgt sich hinter der Osterkerze?
Markus Trautmann, Pfarrer St. Viktor: Die Osterkerze wird erstmals an Ostern entzündet. Ihr Licht erinnert daran, dass Christus die Nacht des Todes überwunden hat. Während der Osterzeit steht sie in der Nähe des Altars, das übrige Jahr in der Nähe des Taufbrunnens. Denn in der Taufe empfängt der Christ Anteil an jenem Licht, das der Glaube schenkt. Daher werden auch die Taufkerzen der Täuflinge an der Osterkerze entzündet.
Welche Symbole finden sich normalerweise auf einer Osterkerze?
Trautmann: Das Hauptsymbol ist ein großes Kreuz mit fünf aufgesetzten bzw. eingesteckten roten Nägeln für die Wundmale Jesu: Jesus trägt die Wunden menschlicher Schuld zum Vater, zur Versöhnung. Dann enthält jede Osterkerze noch die jeweils aktuelle Jahreszahl sowie die Schriftzeichen Alpha und Omega, der erste und der letzte Buchstabe des griechischen Alphabets: Jesus ist Herr über Zeit und Ewigkeit.
Woher bekommen Sie als Gemeinde ihre Osterkerzen?
Trautmann: In unserer Pfarrei St. Viktor hat in diesem Jahr unsere Sakristanin Regina Voß sämtliche Osterkerzen für die sechs Gemeinden gestaltet. Sie hat, wie dies seit der Fusion praktiziert wird, auf weiße Kerzen mit Wachsplatten das Kreuz als unser „Viktor-Kreuz“ angelegt: mit den typischen Kleeblatt-Enden, aber leicht geschwungen und aus sechs Feldern, für die sechs Gemeinden, zusammengesetzt.
© Interview der Dülmener Zeitung, Kristina Kerstan
St. Viktor begrüßt Diakon und Kirchenmusiker
Einen warmen Empfang bereitete am Sonntag die Pfarrgemeinde St. Viktor im Gottesdienst, geleitet von Pfarrer Heio Weißhaupt, ihren beiden neuen Mitstreitern, Diakon Torsten Knop und Kirchenmusiker Carlos Reigadas.
Bereits zum 1. Januar hatte Bischof Dr. Felix Genn den 2008 zum Diakon geweihte Torsten Knop als ständigen Diakon mit Zivilberuf aus St. Sixtus in Haltern nach St. Viktor berufen.
Natürlich sei ihm der Abschied aus der Seestadt nicht leicht gefallen, betonte Knop. Die räumliche Nähe zu Haltern aber wiederum mache es auch leicht, Kontakte zu halten und mit etwas Neuem in Dülmen zu beginnen. „Ich bin besonders dankbar, meinen Schwerpunkt hier in die Altenseelsorge legen zu können“, freute sich Knop auf seine neue Aufgabe. Ein Diakon sei für die Armen da, wobei nicht allein eine materielle Armut gemeint sei. Besonders bei älteren und kranken Menschen gebe es einen großen Bedarf seelsorgerischer Tätigkeit. Das Intergenerative Zentrum (IGZ) sieht Knop als ein ansprechendes, begeisterndes Projekt.
Nicht ohne Wehmut blickte auch Carlos Alberto Reigadas auf seine 14 Jahre in Hilden zurück. Hier war der 46-Jährige als Kantor und Seelsorgebereichsmusiker für die Orgelmusik, die Chorleitung und Instrumentenpflege verantwortlich. Mit dem Lied „Geh unter der Gnade“ hatte der Gospelchor „Auftakt“ aus Hilden seinen langjährigen Leiter im März verabschiedet - und war am Sonntag auch in Zivil mit einer großen Delegation zur offiziellen Einführung Reigadas aus dem 100 Kilometer entfernten Hilden angereist.
Carlos Reigadas sieht sich in der Großgemeinde St. Viktor auch als koordinierender Kirchenmusiker, der mit Musik die Mitglieder der ehemals eigenständigen Gemeinden verbinden und damit die Fusion unterstützen möchte. In Dülmen freut sich Reigadas über die Möglichkeit, am IGZ arbeiten zu dürfen, in dem er Musik über alle Generationen hinaus machen kann. „Kirchenmusik soll die Generationen erreichen“, betonte er. Wie in Hilden sei es auch in Dülmen sein Ziel, die Kulturlandschaft durch sein Schaffen zu bereichern, erläuterte Reigadas.
Beiden Neulingen gab die Pfarreiratsvorsitzende Christiane Daldrup neben guten Wünschen auch Willkommenspräsente mit auf den Weg, die zum Einleben in Dülmen beitragen sollen. Bei Spargel- und Gulaschsuppe sowie Kaltgetränken mischten sich Knop und Reigadas nach dem Gottesdienst dann unter die Mitglieder ihrer neuen Pfarrgemeinde.
© Bericht der Dülmener Zeitung, Stefan Bücker
Maria Greive muss vor Messen derzeit ziemlich putzen. Ein bis eineinhalb Stunden braucht die Küsterin, um die Bänke abzuwischen und die Sitzkissen aufzulegen. Die verwahrt sie aktuell sicher in Containern. Auch die Orgel ist staubsicher verpackt.
Denn der hintere Bereich der St.-Antonius-Kirche ist derzeit eine Baustelle. Arbeiter sind hier dabei, einen neuen Boden aus Marmorplatten zu verlegen. In der Mitte: ein schwarzes Achteck aus Granit.
Auf dieser blank polierten Fläche steht demnächst der Taufbrunnen der Kirche. Der hat bislang noch seinen Platz in einem Seitenschiff neben dem Altar, wandert dann jedoch in den Eingangsbereich.
Kurz nach Karneval starteten die Arbeiten in der Kirche, bis Anfang April werden sie noch dauern. Zuerst verschwanden die Bänke und der Holzboden darunter im Eingangsbereich, erläutert Architekt Franz-Josef Dreier. Dann nahmen die Arbeiter den bisherigen Steinboden auf. Ein sogenannter „schwimmender Estrich“ wurde eingebaut, der von unten gedämmt ist. Jetzt verlegen die Handwerker die neuen Platten. „Die Bänke sind derzeit bei Kuhmann in Leuste und werden eingekürzt“, sagt Dreier. Dank der kürzeren Sitzreihen entsteht so rund um den Taufbrunnen, der auf der Längsachse der Kirche steht, deutlich mehr Platz.
Die Arbeiten kosten rund 33.000 Euro, berichtet Andreas Groll von der Zentralrendantur. 12.400 Euro zahlt die Gemeinde aus Rücklagen, 2600 Euro muss sie durch Spenden und Kollekten aufbringen. 18.000 Euro übernimmt das bischöfliche Generalvikariat. „Das verteilt seine Mittel nur, wenn ein entsprechendes Konzept dahintersteht“, betont Groll - was in Merfeld der Fall ist.
Denn die Großgemeinde St. Viktor, zu der St. Antonius gehört, will generell die Taufe mehr in den Vordergrund stellen. In St. Joseph, Rorup und Hausdülmen wurden dafür schon die Taufsteine ebenfalls in die Eingangsbereiche der Kirchen versetzt. In St. Viktor ist das nicht nötig, dort ist der Taufbrunnen bereits prominent aufgestellt, berichtet Pfarrer Markus Trautmann. Und für die denkmalgeschützte St.-Jakobus-Kirche wird noch nach einer Lösung gesucht. „Da könnte man sich einen mobilen Taufstein vorstellen“, sagt Trautmann. In Merfeld soll nun zu Ostern der umgestellte Taufbrunnen „liturgisch in Betrieb genommen werden“, wie es der Pfarrer ausdrückt.
Übrigens: Die jetzt ausgebauten alten Bodenplatten kann die Gemeinde gut gebrauchen. Sie werden direkt genutzt, um zerbrochene Fliesen überall in der Kirche zu ersetzen.
© Bericht der Dülmener Zeitung, Kristina Kerstan
Weihbischof Dr. Stefan Zekorn traf sich mit Mitgliedern des Emmerick-Bundes
Eine Voraussetzung für eine mögliche Heiligsprechung der seligen Anna Katharina Emmerick ist erfüllt: die weltweite Verehrung. „Monatlich erreichen uns bis zu 50 Emails aus aller Welt“, berichtete Angela Pund, stellvertretende Vorsitzende des Emmerick-Bundes, Weihbischof Dr. Stefan Zekorn. Der Regionalbischof war am Gedenktag der Seligen (9. Februar) nach Dülmen gekommen. Auf dem Programm standen ein Gespräch mit den Aktiven des Emmerick-Bundes sowie eine Eucharistiefeier in der Heilig-Kreuz-Kirche mit anschließender Prozession zum Grab der Seligen, das sich in der Kirche befindet.
Besonders deutlich wird die weltweite Verehrung vor allem, seit die Ehrenamtlichen vor drei Jahren eine eigene Internetseite eingerichtet haben. „Es besuchen auch immer wieder Gäste aus dem Ausland das Grab von Anna Katharina Emmerick. Aber das bekommen wir nicht mit, da die Kirche tagsüber geöffnet ist“, informierte Pfarrer Peter Nienhaus. Doch die Anfragen per Email beispielsweise aus Brasilien, den Philippinen, den USA oder aus Venezuela nähmen von Jahr zu Jahr zu. „Oft sind es Reliquienanfragen. In der internationalen Verehrung spiegelt sich häufig ein anderer Umgang mit dem Glauben. Dafür müssen wir offen sein“, erklärte Pund. Und Christiane Daldrup fügte hinzu: „Leider fehlt uns die Möglichkeit, unsere Internetseite in weitere Sprachen zu übersetzen. Das würde sicherlich vielen Menschen im Ausland helfen und ihnen einen weiteren Zugang ermöglichen.“ Neben der weltweiten Verehrung ist für eine Heiligsprechung in der katholischen Kirche ebenso ein nachgewiesenes Wunder erforderlich. „Wenn wir die Emails beantworten, fragen wir auch immer nach der Verehrung. Vielleicht erfahren wir auf diesem Weg einmal von einem Wunder“, hofft Pund. Ebenso kümmere sich eine bischöfliche Emmerick-Kommission um die Förderung der Heiligsprechung.
Weihbischof Zekorn erzählte, dass er selbst auch immer wieder mit der seligen Anna Katharina Emmerick in Berührung gekommen sei. Im Bücherschrank seiner Eltern habe er als Jugendlicher das Buch „Das Leben Jesu“ entdeckt. „Ich fand es faszinierend, und es hat mich berührt. Auch als Student bin ich in Dülmen an ihrem Grab gewesen“, berichtete der Weihbischof den Ehrenamtlichen. Ebenso habe ihn der Film „Die Passion Christi“ beeindruckt, in dem Mel Gibson zahlreiche Visionen der Mystikerin des Münsterlandes aufgegriffen habe.
Im anschließenden Gottesdienst verwies er in seiner Predigt auf die Wirkung der seligen Anna Katharina Emmerick. Sie sei eine arme Kötterstochter gewesen, die die meiste Zeit ihres Lebens schwach, krank und bettlägerig war. Lange habe sie nach der Möglichkeit gesucht, in ein Kloster einzutreten. Das sei ihr gelungen. Allerdings habe sie nur neun Jahre im Kloster leben können, da es aus politischen Gründen geschlossen wurde. „Ein Leben, das sich äußerlich nicht entfalten konnte. Doch was für eine große Wirkung hat es gehabt. Bis heute erschließt die Selige unzähligen Menschen in Europa, Amerika, Afrika und Asien den christlichen Glauben. So zeigt uns ihr Leben: Gott führt uns als Einzelne und als Kirche seine eigenen Wege, wenn wir uns auf ihn einlassen. Die selige Anna Katharina lehrt uns Mut zur scheinbaren Vergeblichkeit im Vertrauen auf das größere Wirken Gottes.“
St. Viktor zeigte seine Kirchenschätze
Beinahe wie ein Butler komme er sich vor, gestand Pfarrer Markus Trautmann lächelnd, nachdem er sich die weißen Handschuhe übergestreift hatte. Mit bloßen Händen wollte er die kostbaren Gefäße nicht anfassen, die er am Freitagabend in der Kirche St. Viktor seinen aufmerksam und andächtig lauschenden Zuhörern präsentierte.
Kunstvoll gearbeitete Messkelche, Monstranzen oder ein Speisekelch: In der Dülmener Großgemeinde St. Viktor schlummern wahre Schätze.
Einige von ihnen sind noch in Gebrauch. Andere werden in speziellen Kästen sicher verwahrt. „Ihnen haftet die Patina des Alters an“, so Trautmann. Entgegen dieser Ankündigung zeigten sich aber auch die Kostbarkeiten aus dem Tresor in der Kirche keineswegs verstaubt oder stumpf, sondern beeindruckten mit Glanz und Detailreichtum. Farbig beleuchtet war das Gotteshaus für die Präsentation. Die Gefäße wurden nach und nach aus dem dunkleren Teil der Kirche ins Licht auf den Altar gestellt. Eine Kamera übertrug das Geschehen auf eine Leinwand. Um Details zu zeigen, brachte Trautmann die Kelche oder Monstranzen ganz nah an die Kamera heran. So konnten alle Besucher selbst kleine Details oder Inschriften auf der Leinwand lesen und erkennen. Trautmann, der die weißen Handschuhe während der ganzen Veranstaltung anbehielt, ging chronologisch vor: Das älteste und kostbarste Stück ist der Stifterkelch aus dem Jahr 1490. Er gehört zu St. Jakobus Karthaus und stammt aus dem Kloster Marienburg in Weddern. Trautmann machte auf typische Merkmale wie den sechspässigen Fuß oder den fein gestalteten Nodus, der zwischen Schaft und Schale (Kuppa) sitzt, aufmerksam. Gotik, Barock, Klassizismus, Romantik oder Historismus: Trautmann nannte Kennzeichen jeder Epoche, erklärte, mit welchen gesellschaftlichen Veränderungen oder Entwicklungen sie einhergingen und wie sie in den sakralen Gegenständen zum Ausdruck kommen. Kantor Christoph Falley stimmte mit kleinen Musikstücken aus der jeweiligen Epoche an Klavier, Orgel oder Saxofon auf den neuen Zeitabschnitt ein. Irmgard Neuß, Leiterin der Familienbildungsstätte, die zu der Veranstaltung eingeladen hatte, bedankte sich abschließend bei Trautmann für die Reise durch die Zeit und Kulturgeschichte. Viele der gezeigten Kirchenschätze wurden danach wieder sorgfältig in Schatullen und Kisten verpackt. Und erst danach zog Pfarrer Trautmann seine weißen Handschuhe wieder aus.
© Bericht der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy
Christoph Falley gestaltet musikalisches Abendgebet
Der Rheinländer Christoph Falley trat nach seinem Studium in Düsseldorf seine erste Tätigkeit als Kirchenmusiker 1994 in der Gemeinde St. Vitus in Olfen an. Fünf Jahre später kam er als Kantor nach Dülmen in die Gemeinde St. Viktor, zu der heute auch St. Antonius in Merfeld gehört.
Am 1. April konnte der Kirchenmusiker Christoph Falley auf 25 Jahre zurückblicken, in denen er im Dienst des Bistums Münster steht.
Aus diesem Anlass fand am Freitagabend ein von ihm und seiner Familie kirchenmusikalisch gestaltetes Abendgebet in der St.-Antonius-Kirche statt.
Das „Kyrie“ trägt die gesamte Familie Falley vor. Der Gospelchor und die Chorgemeinschaft St. Antonius unter der Leitung von Christoph Falley wechseln sich bei den kirchlichen Liedern und Gebeten ab. Der Jubilar übernimmt dabei nicht nur das Dirigat, sondern auch die Begleitung am Piano. Dass er auch mit Saxofon und Gitarre umgehen kann, beweist er in Zwischenspielen.
Außer kirchlichen Liedern und Gebeten im Wechsel sind auch „Thank you for the Music“ von der schwedischen Band ABBA und das von Nicole bekannte Lied „Ein bisschen Frieden“ zu hören.
Den Abschluss bildet der Gospel-Song „Oh happy day“, bevor sich alle zu einem geselligen Beisammensein im Pfarrheim treffen.
© Bericht der Dülmener Zeitung, Horst Legler
Herbsttour mit Pfarrer Trautmann führte ins Rheinische Braunkohlerevier
„Es fehlen einem die Worte, um das wirklich beschreiben zu können“, sagt Ina Brambrink. Die 16-Jährige meint den Braunkohletagebau Garzweiler bei Jülich. Zusammen mit anderen Dülmener Jugendlichen sowie Pfarrer Markus Trautmann hat sie vor einigen Tagen an der Abbruchkante gestanden und das erste Mal in das „gigantisch große Loch“ geschaut, das die „unvorstellbar großen Schaufelradbagger“ gerissen haben.„Das ist krass“, versucht die Jugendliche ihre Gefühle zu beschreiben.
Ins Rheinische Braunkohlerevier östlich von Jülich führte die Herbsttour von Pfarrer Trautmann. Zusammen mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen versuchte er sich in Begegnungen mit Aktivisten ein Bild von den ökologischen, aber auch sozialen, politischen sowie ökonomischen Folgen der Braunkohletagebau bei Hambach zu machen. Der jüngst von der Politik beschlossene Ausstieg aus der Braunkohle als Maßnahme für einen besseren Klimaschutz ist ein hochaktuelles Thema. Aber tatsächlich auf den Weg an den Niederrhein machten sich dann gar nicht so viele junge Menschen mit dem Pfarrer. Über Aufenthalte in Kevelaer und Mönchengladbach ging es mit dem Rad in der zweiten Wochenhälfte nach Jülich. Das Wetter war zum Teil stürmisch und ungemütlich und passte damit auch zu der Thematik. Denn was die Dülmener in Begegnungen mit Umweltschützern, umgesiedelten Dorfbewohnern oder Aktivisten aus dem Hambacher Forst hörten, ergab ein widersprüchliches Bild. Je nach Art der Betroffenheit wurde die Situation mal milder, mal unversöhnlicher bewertet. Der Riss - auf der einen Seite Befürworter, auf der anderen Seite Gegner - kann auch durch Familien oder Nachbarschaften geben, hörten die Jugendlichen etwa im Gespräch mit einem früheren Kreistagsabgeordneten der Grünen aus Inden. Von einem Mitglied des Kirchenvorstands aus Immerath erfuhren die Dülmener, was Umsiedlung bedeutet. Alt-Immerath - ein Stadtteil von Erkelenz - musste für den Braunkohletageabbau weichen. Die Bewohner leben jetzt in Neu-Immerath. Einen starken Eindruck hinterließ der gestrige Besuch in Hambacher Forst -von Aktivisten nur kurz Hambi genannt. Hier lernten die Dülmener junge Menschen kennen, die zum Teil schon seit Jahren in Baumhäusern leben und für ein Ende des Braunkohletagebaus kämpfen. „Sie leben hier einfach“, beschreibt Ina Brambrink die Situation, die an diesem Freitagnachmittag - inzwischen scheint mild die Herbstsonne - etwas Friedliches hat. Nach dem Gespräch geht eine junge Aktivistin, die aus der Gegend stammt, mit der Dülmener Gruppe auch hier zur Abbruchkante - dieses Mal des Tagesbaus Hambach. Die Eindrücke, die die Jugendlichen und Pfarrer Trautmann in diesen Tagen gesammelt haben, sind bunt und zum Teil widersprüchlich. In der Abendrunde werden sie besprochen, die Begegnungen reflektiert.„Dies ist kein Museumsbesuch, den man einfach abhaken kann“, sagt Trautmann. Er hat den Eindruck, dass alle in den Gesprächen und Begegnungen mit den Aktivisten gespürt haben, wie wichtig es ist, „sich Gedanken zu machen“. Und dass es sich lohnt, für seine Überzeugung auf kreative Weise einzutreten. Es war eine „großartige Chance“, diesen unterschiedlichen Menschen begegnet zu sein, unterstreicht Ina Brambrink. Trautmann hatte gehofft, auch mit einem Vertreter der RWE, die für den Abbau verantwortlich ist, zu sprechen. Aber der Energieversorger hatte sich auf entsprechende Anfragen nicht gemeldet.
© Bericht der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy
Als St. Viktor vor 60 Jahren wieder ein Turmdach bekam
Der Blick zum Kirchturm St. Viktor ist für Dülmener die selbstverständlichste Sache der Welt. Kaum vorstellbar daher, dass dieser Blick über 13 Jahre lang ins Leere ging, nachdem die Kirche in den letzten Kriegswochen 1945 zerstört worden war. Erst 1958 bekam St. Viktor ein neues Kirchturmdach. „Die Arbeiten für die Kirchturmspitze begannen im Frühjahr, im Oktober wurde Richtfest gefeiert, und die weiteren Arbeiten wie die Außenverschalung oder Abbau der Gerüste zog sich bis zum Frühjahr 1959 hin“, erzählt Friedrich Dinter.
Der Dülmener arbeitete damals als einer von acht Zimmerleuten unter der Leitung von Hubert Mengelkamp im Auftrag der Firma Kirschner in luftiger Höhe.
Dinter hat eine kleine Chronik erstellt, mit zahlreichen Fotos, die vom Fortgang der damaligen Arbeiten erzählen. Arbeiten, an denen die Dülmener regen Anteil nahmen. So rege, dass auch Gerüchte ins Kraut schossen. „Manchmal wurde erzählt, dass der Turm schief steht oder dass er oben so stark wackelt, dass sich die Zimmerleute krampfhaft festhalten oder anschnallen müssen“, erinnert sich Dinter schmunzelnd. Sogar die Dülmener Zeitung habe das Thema aufgegriffen und ein Foto von einem schiefen Turmdach St. Viktor gezeigt. Was natürlich ein Scherz war, denn Messungen hätten gezeigt, dass das Turmdach, immerhin stolze 40 Meter hoch, keinen Millimeter zur Seite abweicht, versichert Dinter.
Er erinnert sich gerne an die Arbeiten. Denn auch wenn sie in luftiger Höhe stattfanden und nicht ungefährlich waren, bildeten die Zimmerleute eine starke Gemeinschaft, in der sich jeder hundertprozentig auf den anderen verlassen konnte.
Mittags brachten die Frauen ihren Männern das Essen nach oben. Auf das Podest aus Beton, mit dem der gemauerte Teil des Kirchturms abschloss und von dem aus die Turmhaube Stockwerk für Stockwerk in die Höhe wuchs. Das heißt: Nicht alle Frauen kamen hierher, denn der Aufstieg erforderte Trittsicherheit und Courage. Die ersten elf Meter führte eine enge Steintreppe im Turm nach oben, dann ging es auf einfachen Holzstiegen weitere 14 Meter in die Höhe, erzählt Dinter. Das letzte Stück wurde über eine acht Meter lange Holzleiter zurückgelegt. Durch eine Luke zwängte man sich nach draußen auf das Podest - mehr als 30 Meter über dem Dülmener Pflaster. Mit fantastischer Sicht über die Stadt, wie die Fotos in der Chronik von Friedrich Dinter zeigen. Er und seine Kollegen hatten in den Jahren des Wiederaufbaus etliche Aufträge wie den Bau des Turmdaches St. Viktor. Für die Dülmener, die die Arbeiten vom Boden aus verfolgten, war es hingegen ein einzigartiges Ereignis.
Zahlen und Namen
Turmdach: Es ist 40 Meter hoch. Die mit Holzdielen verschalte Turmhaube wurde mit Kupferplatten gedeckt. Dafür zuständig war die Dachdeckerwerkstatt Franz König.
Material: Für das Dach wurden 60 Kubikmeter Fichtenholz verarbeitet, als Dachverschalung 650 Quadratmeter gespundete Bretter. Zum Einrüsten waren 350 Meter Tragbalken notwendig, 400 Gerüstbohlen und 2000 Meter Bordbretter für die Schutzgeländer.
Plattform: Mit der zehn mal zehn Meter großen Betonplattform schließt der gemauerte Turm der Kirche St. Viktor ab. In ihr sind acht Stahlträger zur Befestigung der Konstruktion für das Dach verankert.
Richtarbeiten: Die Gratsparren (Eckbalken) haben eine Länge von acht Metern und reichen über zwei Geschosse.
Richtkolonne: Unter der Leitung von Hubert Mengelkamp arbeiteten die Zimmerleute Ludger Heeringa, Viktor Kuhmann, Johannes Roperz, Karl Wortmann, Heinrich Schlüter, Friedrich Dinter, Bruno Brambrink und Christian Koslowski.
© Bericht der Dülmener Zeitung, Claudia Marcy / historische Fotos: Friedrich Dinter
Auf ein Rendezvous mit einem Buch
Mittlerweile ist er über die Grenzen Dülmens hinaus bekannt, der Basar des Peru-Kreises St. Joseph. Und auch bei der fünften Auflage schafften es die zehn Frauen des Kreises erneut, den Markt noch attraktiver zu gestalten.
So öffnete wegen des großen Andrangs die Veranstaltung im Pfarrheim St. Joseph bereits eine Stunde früher als sonst. Im Literatur-Café konnten die Besucher frisch gebackene Waffeln genießen, und die Tische selbst mit den vielen selbst gebastelten Sachen waren gut gefüllt.
Zum ersten Mal mit dabei waren die Bewohner des Hauses Pia, einer Einrichtung der Alexianer für Demenzkranke. Sie hatten zum Beispiel schöne Bilderrahmen gebastelt und bemalt. Auch stellten sie aus einfachen Materialen Engel oder Kerzen her. Vertreten war auch der Eine-Welt-Laden, ebenso unterstützte die Frauengemeinschaft St. Joseph den Peru-Kreis.
Aber nicht nur adventliche oder weihnachtliche Dinge hatten die vielen freiwilligen Helfer angefertigt. Hübsche Tischdecken, selbst gestrickte Socken und vieles mehr standen zur Auswahl. Besonders bemerkenswert waren die großartigen Holzarbeiten, die Kerzen, die Etageren, Servietten und Glückwunschkarten - und alles selber gemacht und gespendet. So kann mit dem Verkaufserlös erneut die Arbeit der Caraveli-Schwestern im peruanischen Tablada de Lurin unterstützt werden.
Auch das Literatur-Café hatte sich etwas einfallen lassen. Es gab ein Blind Date mit einem Buch. Einige Bücher waren in Packpapier verpackt, ledig das Genre und eine kurze Inhaltsangabe waren lesbar - eine nette Idee, jemanden damit zu überraschen.
Ein besonderes Ereignis bot Petra Jasper mit ihren Klangschalen an. Sie verzauberte die Besucher bei einer mentalen, meditativen Reise nach Peru.
© Bericht der Dülmener Zeitung, Ulla Böing