In der heutigen Vorabendmesse hat Christopher Röken seinen letzten Dienst am Altar in St. Joseph verrichtet. Seit 22 Jahren war er in der Gemeinde als Messdiener aktiv und übernahm dabei vielfältige Aufgaben:
- Er bildete Jungen und Mädchen für den Messdienerdienst aus,
- erstellte Messdienerpläne,
- begleitete erwachsene Taufbewerber und -bewerberinnen,
- wirkte am Buch *„Eingeladen zum Fest des Glaubens“* mit
- und übernahm zahlreiche weitere Tätigkeiten, die über den klassischen Messdienerdienst hinausgingen.
Zum Abschied wurde ihm mit Erinnerungsfotos, einem Gutschein und einer besonderen Gabe gedankt: dem über 60 Jahre alten (ausgedienten) Gonghammer aus der Josephskirche.
Die Gemeinde dankt Christopher herzlich für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.
Mit dem Ersten Advent und im Zugehen auf das Heilige Jahr wollen wir auch etwas Neues in unserer sonn- und festtäglichen Liturgie einführen, was eigentlich nichts Neues ist: Künftig sollen vor dem Evangelium beide Lesungen vorgetragen werden.
Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde der Wunsch laut, dass der „Tisch des Wortes“ reicher gedeckt sein solle, damit das Wort der Heiligen Schrift allen Gläubigen leichter zugänglich gemacht würde. Anstelle der alten Leseordung mit einer (in der Regel) kurzen Lesung und dem Evangelium in jährlicher Wiederholung, wurde ein dreijähriger Zyklus geschaffen, der aus zwei Lesungen und einem Evangelium pro Sonntag besteht.
In der ganzen Weltkirche wurde diese neue Ordnung begrüßt und umgesetzt. Lediglich im deutschsprachigen Raum fand dies nicht flächendeckend statt, obwohl immer wieder auf die Bedeutung der Heiligen Schrift im Leben der Kirche verwiesen. Beim Besuch einer französischen Gruppe von Seelsorgern im August, die im Bistum Münster unterwegs war und auch bei uns Station machte, äußerte man großes Unverständnis, dass in Deutschland den Gläubigen der Reichtum der Heiligen Schrift vorenthalten würde.
Auch von manchen Mitfeiernden unserer Eucharistiefeiern kam immer wieder die Frage auf, warum wir uns nicht den Vorgaben der Weltkirche anschlössen und im Normalfall beide Lesungen vor dem Evangelium zu Gehör bringen lassen würden. Von daher also die neue Regelung, dass ab dem ersten Advent 2024 in der Regel beide Lesungen vor dem Evangelium vorgetragen werden. Wie bei fast allen liturgischen „Neuerungen“ gilt diese Ordnung zunächst „ad experimentum“ für das Heilige Jahr 2025. Ein solcher Zeitraum ist wohl notwendig, um aussagekräftige Erfahrungen zu sammeln.
in St. Mauritius Hausdülmen.
Am heutigen Sonntag, dem Volkstrauertag, versammelten sich die ortsansässigen Vereine und Verbände, sowie einige Bürgerinnen und Bürger in der Kirche St. Mauritius. Eingeladen wurde dazu von der Ortsvorsteherin Gabriele Sondermann, die durch die freiwillige Feuerwehr, und Schüler und Schülerinnen, sowie der Schulleiterin Petra Levermannder Kardinal von Galen Schule unterstützt wurde um an diesem wichtigen Tag innezuhalten und den Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken.
Der Gottesdienst, der das Gedenken an die Opfer des Krieges aber vor allem die aktuellen Präsenz dieses Themas im Mittelpunkt hatte, wurde von den Schüler:innen der Kardinal-von-Galen-Schule mitgestaltet. Unter der Leitung ihrer Schulleiterin nahmen sie mit bewegenden Beiträgen am Gottesdienst teil.
Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich die Anwesenden vor der Kirche, um einen Kranz vor dem Ehrenmal niederzulegen. Im Anschluss daran machten sich die Anwesenden auf den Weg zum Ehrenfriedhof, auf dem die Schülerinnen und Schüler durch einen weiteren Beitrag sowohl die Geschichte als auch die Verantwortung der Gegenwart in den Blick nahm und die Wichtigkeit des Friedens und der Versöhnung unterstrich. Auch hier wurde die Kranzniederlegung, begleitet von stiller Ehrung, zum Zeichen für den Respekt gegenüber den Opfern von Kriegen und Konflikten durchgeführt.
Bericht und Fotos: Karina Breuckmann
In einem Land, in dem Krieg herrscht, haben sie sich entschieden zu bleiben: Abt Nikodemus Schnabel und seine Mitbrüder leben auch ein Jahr nach Ausbruch des Krieges weiter in Israel. Zum zweiten Mal berichtet der Leiter des Klosters in Tabgha nahe des Libanon und der Dormitio-Abtei in Jerusalem, eine der meistbesuchten christlichen Stätten in Israel, bei „kannste glauben“ vom Leben in Israel: von der täglichen Flucht in den Luftschutzbunker, von Angriffen auf der Straße, aber auch von gemeinsamen Sternstunden der Religionen. Im Podcast des Bistums Münster kommt Moderatorin Ann-Christin Ladermann jeden Monat mit Menschen über deren Erfahrungen und Erlebnisse ins Gespräch sowie über Themen, die unser Leben und das Bistum Münster bewegen. Herzliche Einladung, in diese und weitere Folgen des Podcasts „kannste glauben“ hineinzuhören: im Internet auf www.kannste-glauben.de, auf dem Youtube-Kanal des Bistums Münster und unter „kannste glauben“ überall, wo es Podcasts gibt (Spotify, podcaster.de, Deezer, Google Play und Itunes).
Langjähriges Engagement des Peru-Kreises endet
Die neue Ausgabe (Nr. 13) des einsA-Magazins widmet sich ganz dem Thema "Spenden, Stiftungen & gute Gaben". Hier kommen auch Menschen zu Wort, die ihre Zeit für Wohltätigkeiten spenden oder lange Jahre gespendet haben. So blickt z.B. Monika Pieper, eine langjährige Mitstreiterin des Peru-Kreises, zum Abschied auf die vielen Jahre des Engagements zurück und erinnert an die Anfänge und zahlreichen Aktionen, die über die Zeit hinweg ins Leben gerufen wurden.
Die Zeit des Peru-Kreises ist inzwischen zu Ende gegangen. Aufgrund von Veränderungen und dem Rückzug einiger Ehrenamtlicher wurde beschlossen, den Kreis in seiner bisherigen Form aufzulösen. Ein weiterer Grund für die Auflösung war das Signal aus Tablada, dass dort keine Unterstützung mehr nötig sei. Im November 2023 besuchte Pfarrer Markus Trautmann neben Caravelí auch Tablada und konnte sich persönlich ein Bild von den erfolgreich umgesetzten Projekten machen, die dank der langjährigen Unterstützung aus Dülmen realisiert wurden.
Im Dezember 2023 kamen die ehemaligen Mitglieder des Peru-Kreises zu einem Dankesabend zusammen, um das gemeinsame Engagement zu würdigen. Auch wenn der Peru-Kreis in seiner bisherigen Form nicht mehr existiert, bleibt die Hilfe für Peru bestehen. Der Förderverein Caravelí e.V., der seinen Sitz von Paderborn nach Dülmen verlegt hat, führt die Arbeit weiter und unterstützt die Missionsschwestern, die in den entlegensten Gegenden der Hochanden tätig sind. Sie erreichen Menschen, die sonst keinerlei Zugang zu Hilfe haben.
Auch in diesem Jahr waren zwei „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“ rund um den „Tag der deutschen Einheit“ zu Besuch in Dülmen, der Heimatstadt ihres Gründers Friedrich Kaiser. Dort besuchten sie verschiedene Schulklassen und stellten beim traditionellen Dülmener „Bürgertreff“ (3. Oktober) in der Dülmener Innenstadt ihre pastorale Arbeit in Südamerika vor. Ferner boten sie verschiedene peruanische Textilien (aus Alpaka-Wolle) zum Kauf an. Auch nutzten Schwester Flavia und Schwester Inmaculata ihren Aufenthalt in Westdeutschland, um für einen Tag den belgischen Marienwallfahrtsort Banneux zu besuchen. In verschiedenen Missionshäusern der Schwesterngemeinschaft in Südamerika stehen Figuren, die die Muttergottes von Banneux als „Jungfrau der Armen“ darstellen. Die Mitgründerin der „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“, Schwester Willibrordis, empfand diesen Ehrentitel für Maria als Ausdruck einer geeigneten geistlichen Haltung auch für ihre Schwestern: „Schwester Willibrordis bestellte irgendwann eine Figur der ‚Jungfrau der Armen‘“, erinnert sich Schwester Inmaculata, „später wurden weitere Skulpturen bestellt für unsere Missionen in Argentinien oder Bolivien und an anderen Orten.“ Auch in dem Exerzitienhaus „Emaus“ in Caraveli befindet sich heute eine Darstellung der „Jungfrau der Armen“. Schwester Inmaculata ergänzt: „Die Mutter Gottes als ‚Jungfrau der Armen‘ wurde auch ausgewählt, weil Maria als schweigend, besinnlich und im Akt des Zuhörens dargestellt und betrachtet wird.“
(Foto Bürgertreff: Stefan Bücker)
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Ab Oktober werden Sie in den Fürbitten unserer Sonntagsmessen u.a. diese Formulierung hören: „Mit Papst Franziskus beten wir in diesem Monat…“ und es folgt das konkrete Gebetsanliegen. Im Oktober lautet es: „Für eine gemeinsame Mission Wir beten, dass die Kirche weiterhin in jeder Hinsicht einen synodalen Lebensstil im Zeichen der Mitverantwortung unterstützt, der die Beteiligung, die Gemeinschaft und die gemeinsame Sendung von Priestern, Ordensleuten und Laien fördert.“ Was ist das monatliche Gebetsanliegen des Papstes? Der Papst formuliert jeden Monat ein Gebetsanliegen, das sich auf jeweils eine Herausforderung bezieht, vor der die Menschheit aktuell steht. Papst Franziskus hat 2015 den Jesuiten, seinen Ordensbrüdern, die Aufgabe anvertraut, seine Gebetsanliegen bekannt zu machen und die Gläubigen zu ermuntern, sie zu ihrem Gebet zu machen. Hörer von Radio Horeb, die dort den mittäglichen „Engel des Herrn“ mitbeten, erleben, dass dort im Anschluss an den Angelus immer in den Anliegen des Papstes gebetet wird. Das führte zu der Anregung, dieses wichtige Anliegen doch auch in das Fürbittgebet der Pfarrei zu übernehmen. Gerne greifen wir diese Anregung auf und beginnen damit am ersten Sonntag im Oktober. Wer sich weiter über das „Monatliche Gebetsanliegen des Papstes“ informieren möchte, kann dies unter folgendem Link tun: https://www.jesuiten.org/unsere-arbeit/zusammen-mit-anderen/gebetsnetzwerk-des-papstes. Herzliche Einladung zum Mitbeten!
Foto: Quirinale.it, Attribution, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=115828333
Im Seligsprechungsverfahren für Bischof Friedrich Kaiser zeichnet sich eine weitere Entwicklung ab: Wie der Präfekt für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal Marcello Semeraro, am 25. Juli die Generaloberin der „Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland“, Mutter Miryam, wissen ließ, wird die im November des letzten Jahres abgeschlossene „Positio“ zügig den „Theologischen Konsultoren“ vorgelegt.
Die „Positio“ ist eine umfangreiche Abhandlung, die die gesammelten Materialien und Erkenntnisse zum Leben von Friedrich Kaiser verarbeitet und zusammenfasst. Offiziell und vollständig lautet die Bezeichnung „Positio super virtutibus“ – also „Stellungnahme zu den Tugenden“: Gemeint ist vor allem die Untersuchung, inwieweit sich das Leben Friedrich Kaisers an den Tugenden „Glaube“, „Hoffnung“ und „Liebe“ ausgerichtet hat. Zusammengestellt wurde die „Positio“ über Bischof Kaiser von der „Postulatorin“ („Fordernde“) María Victoria Hernández und am 17. November 2023 dem vatikanischen Dikasterium für die Selig- und Heiligsprechungen in mehrfacher Ausführung übergeben.
Von dort her kam nun besagte Mitteilung: „Ich freue mich, Ihnen mitzuteilen, dass die betreffende Positio super virtutibus im Mai 2025 den Theologischen Konsultoren des Dikasteriums und, sollte das Urteil positiv ausfallen, der Ordentlichen Versammlung der Kardinäle und Bischöfe vorgelegt werden wird. Sollte das Urteil positiv ausfallen, wäre es schließlich Sache des Heiligen Vaters, über die Verkündung des entsprechenden Dekrets zu entscheiden". Mit diesem Dekret würde der sogenannte „Heroische Tugendgrad“ festgestellt; der betreffende Kandidat im Seligsprechungsverfahren (also Friedrich Kaiser) würde ab diesem Zeitpunkt als „ehrwürdig“ („venerabilis“) bezeichnet. Im anschließenden „Wunderprozess“ müsste eine nicht erklärbare Heilung von einer unheilbaren Krankheit nachgewiesen werden - aufgrund der von Gläubigen an Bischof Kaiser gerichteten Bitte um Fürsprache bei Gott.
Die Frist zwischen Fertigstellung der „Positio“ über Friedrich Kaiser im Herbst 2023 und der Übergabe an das maßgebliche Beratungsgremium im Frühjahr 2025 ist vergleichsweise kurz. „Dies hat uns mit großer Freude erfüllt. Der Prozess schreitet voran“, schreibt Schwester Inmaculata aus Rom.
Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr des Gebets 2024 zur Vorbereitung des Heiligen Jahres 2025 zeigt erste Früchte. Angeregt auch durch die beiden jüngsten Veröffentlichungen zu Anna Katharina Emmerick und Bischof Friedrich Kaiser wurde der Wunsch geäußert, diese beiden Glaubenszeugen unserer Stadt mehr in das liturgische Beten unserer Pfarrei einzubinden. Im Rahmen der verbindlichen Vorgaben für die Feier der Heiligen Messe soll dies künftig geschehen. Am jeweils 9. eines Monats wird die Heilige Messe in den Anliegen der Verehrerinnen und Verehrer der seligen Anna Katharina Emmerick gefeiert werden. Montags bis Samstag i.d.R. um 8.30 Uhr, sonntags um 19.00 Uhr. Das Datum ist in Erinnerung an den Sterbetag der Seligen gewählt, 9. Februar 1824. Erstmals feiern wir die „Emmerickmesse“ am 09.10.2024. Am jeweils 26. eines Monats wird die Heilige Messe in den Anliegen der Verehrerinnen und Verehrer von Bischof Kaiser und um seine Seligsprechung gefeiert (Todestag: 26.09.1993), ebenfalls montags bis freitags um 8.30 Uhr, sonntags um 19.00 Uhr; erstmals am 26.09.2024 um 8.30 in St. Mauritius. Herzlichen Dank denen, die die Anregungen gaben! Herzliche Einladung an alle, die sich angesprochen fühlen!
Ein besonderer Gast konnte am Freitag in der Dülmener Viktorkirche und im einsA begrüßt werden: Erzbischof Jean-Marc Aveline (Jg. 1958) aus Marseille kam mit einigen Priestern und Ordensfrauen seiner Diözese sowie Bischof Felix Genn zu einem Austausch mit dem Pastoralteam von St. Viktor zusammen. „Der Kardinal wollte sich über die seelsorgliche Lage in Deutschland und im Bistum Münster informieren“, erklärte Domvikar Jörg Niemeier. Zuvor hatte Aveline das Grab der seligen Anna Katharina Emmerick aufgesucht, anschließend feierte er in französischer Sprache in St. Viktor die heilige Messe. „Die Kirche in Frankreich hat sehr viele frühere materielle und finanzielle Privilegien aufgeben müssen“, erklärte Schwester Francesca, die in ihrer Diözese die erwachsenen Taufbewerber begleitet. „Daher finden gerade jüngere Menschen wieder einen unverstellten Zugang zu Gott und zur Botschaft Jesu“. Auch die permanente spirituelle und theologische Weiterbildung der kirchlich Bediensteten sei in der französischen Kirche eine Selbstverständlichkeit, meinte Generalvikar Xavier Manzano. „Es tut gut, auch als Kirche mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und sich als Teil der Weltkirche zu erleben“, meint Pfarrer Markus Trautmann.
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… auf den Spuren der heiligen Heriburg in Nottuln
Am gestrigen Nachmittag startete der diesjährige Radausflug des Ortaussschusses Merfeld nach Nottuln. An der Martinuskirche am Kirchplatz erwartete sie der Nottulner Pfarrdechant Norbert Cassens.
Mit einer lebendigen Kirchenführung nahm er die ganze Gruppe mit auf eine Reise auf den Spuren der Heiligen Heriburg durch die örtliche Dorf- und Kirchengeschichte.
Im Anschluss endete der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein.
Die Dülmener Pfarrgemeinde St. Viktor nimmt Abschied von Ramona Panaite. Romana Panaite verstarb am 31. Juli 2024 im Alter von 43 Jahren. Seit 2020 war sie in der Kindertageseinrichtung St. Antonius in Merfeld tätig.
Frau Panaite kam – mitten in der Pandemie – in die Einrichtung St. Antonius, um das Team mit ihrer freundlichen und offenen Art zu bereichern. Von Anfang an zeigte Frau Panaite eine große Empathie und Einfühlungsvermögen für die Kinder in St. Antonius. Das familiäre und nahbare waren ihr äußerst wichtig – alle Kinder sollten sich geborgen und angenommen fühlen.
Wir sind in Gedanken bei ihrer jungen Familie, die gerade jetzt besonderen Beistand braucht.
Wir verlieren mit Romana Panaite eine geliebte Kollegin und Mutter.
In stiller Trauer:
Markus Trautmann Matthias Menkhaus Heike Bertermann
Pfarrer St. Viktor Verbundleitung Mitarbeitervertretung
Petra Hagemann genießt ab dem 1. Oktober 2024 ihren wohlverdienten Ruhestand. Wir wünschen Ihr einen guten Start in diesen Lebensabschnitt! Wir möchten Frau Hagemann am Donnerstag, dem 26. September 2024, um 9 Uhr in St. Jakobus in der Eucharistiefeier der „Jakob Süsters“ verabschieden. Die ganze Gemeinde und alle Weggefährten und Freunde sind eingeladen! Eine Auswertung der telefonischen und persönlichen Kontaktaufnahme im Gemeindebüro St. Jakobus hat ergeben, das wir das Gemeindebüro auf der Karthaus am Mittwoch, 11. September 2024 letztmalig öffnen. Persönlich, telefonisch oder per Mail nehmen Sie bitte ab dem 12. September 2024 Kontakt mit den Kolleginnen im einsA im Pfarrbüro St. Viktor oder den Gemeindebüros St. Agatha, St. Antonius oder St. Mauritius auf. Grundsätzlich können Sie dank aktueller Digitalisierung Ihre Anliegen an die Mitarbeiterinnen an allen Kirchorten stellen!
Ab Dienstag, 17. September 2024 wird Frau Sarah Heeringa das Team der Pfarrsekretärinnen unterstützen und im Gemeindebüro St. Agatha und im Pfarrbüro St. Viktor tätig sein. Wir heißen Frau Heeringa herzlich willkommen und wünschen Ihr einen guten Start! Die Öffnungszeit im Gemeindebüro St. Agatha ist ab Dienstag, 17. September 2024: Di 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr und Do 9:30 bis 11:30 Uhr. Zu weiteren Zeiten ist Frau Heeringa im Pfarrbüro im einsA anzutreffen.
Gedächtnisse und Gebetsanliegen für die Verstorbenen können alternativ zu der telefonischen und persönlichen Bestellung mittels eines Formulars schriftlich in Auftrag gegeben werden. Sie finden diese Formulare in den Kirchen in der Nähe der Viktorinfo. Alternativ zur Barzahlung kann der Betrag auch per Überweisung getätigt werden. Für weitere Rückfragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen im Pfarrbüro und den Gemeindebüros gerne zur Verfügung.
Am Sonntagmorgen, den 21. Juli fanden sich 20 Jubilare der Gemeinden aus St. Joseph und St. Viktor, die im ersten Halbjahr 2024 80 oder 85 Jahre geworden sind, zum Geburtstagsfrühstück im einsA zusammen. Zu diesem Frühstück wurden die eingeladenen Jubilare mit ihren Begleitpersonen vom organisierenden Caritasteam St. Viktor und Joseph herzlich willkommen geheißen und genossen das Zusammensein sehr.
Pfarrer Trautmann hatte für alle Jubilare ein Buchgeschenk mit dabei und gratulierte ihnen mit einem persönlichen Impuls. Im Anschluss an das Frühstück waren alle noch eingeladen, den Sonntagsgottesdienst in der Viktorkirche mitzufeiern.
Gudrun Brockmann verstarb am 5. Juli 2024. Sie wurde 62 Jahre alt. Seit 1982 arbeitete sich zunächst im damaligen St. Joseph-Kindergarten, dann im St. Ida-Kindergarten am Haverlandweg.
Als langjährige Erzieherin war Frau Brockmann eine Person der leisen Töne. In ihrer klaren und verlässlichen Art blieb sie stets ruhig und besonnen und war damit ein Ruhepol im Team. Sie konnte die Kolleginnen und Kollegen in zahlreichen Situationen, die für alle herausfordernd und anstrengend waren, „erden“. Eine echte Stärke war ihre Resilienz, an der sie auch andere, die nicht mit dieser Stärke gesegnet waren, teilhaben ließ.
Die ihr anvertrauten Kinder standen immer im Mittelpunkt aller Bestrebungen. Dabei spielte es nie eine Rolle, welchen Charakter, Wesenszüge oder andere Voraussetzungen die Kinder mitbrachten – sie „nahm sie“, wie sie kamen. Diese bedingungslose Annahme von kleinen Menschen, die in ihren frühesten Jahren so auf Unterstützung angewiesen sind, zeichnete Gudrun Brockmann aus. Sie begleitete Kinder, respektierte ihre Meinung, ihre Leidenschaften und ihre Neugier und sorgte so dafür, dass diese Kinder sich frei entwickeln konnten und sich dabei immer geborgen fühlten.
Gudrun Brockmann war bis zum Schluss zurückhaltend. Sie stellte auch im Angesicht einer schweren Krankheit ihre Bedürfnisse zurück. Wichtig war ihr, dass es den Kindern, ihren Kolleginnen und den Eltern gut ging. Es war für sie wesentlich, dass „für alle gesorgt war“.
Wir verlieren mit Gudrun Brockmann nicht nur eine geliebte Kollegin und Freundin, sondern eine selbstlose Frau, die sich für andere einsetzte – bis zuletzt.
Wir sind sehr traurig.
Markus Trautmann. Matthias Menkhaus. Heike Bertermann
Pfarrer St. Viktor Verbundleitung Mitarbeitervertretung
Unter dem Titel „Ich habe alles mitgebetet“ hat der Dülmener Laumann-Verlag in diesen Tagen eine Sammlung von Rosenkranzbetrachtungen im Geiste von Anna Katharina Emmerick vorgestellt. Anhand ausgewählter Passagen der von Clemens Brentano zu Papier gebrachten Visionen der Seligen und durch vertiefende Texte wird der Versuch unternommen, sich den 25 „Geheimnissen“ von fünf Rosenkränzen anzunähern. Auf fast allen Seiten befinden sich Fotos von Kunstwerken mit biblischen bzw. religiösen Motiven, als Bildhauer-, als Holzschnitz- oder als Goldschmiedearbeit sowie als Glasmalerei. Diese befinden sich im öffentlichen und kirchlichen Raum in Coesfeld, Lette und Dülmen, dem historischen Lebensradius von Anna Katharina Emmerick.
Äußerer Anlass der Neuerscheinung ist das von Papst Franziskus ausgerufene „Heilige Jahr“ 2024, das mit einem besonderen Gedenkjahr der „Mystikerin des Münsterlandes“ zusammenfällt. „Es gibt schwere Momente, Zeiten des Kreuzes, doch nichts kann die übernatürliche Freude zerstören: Sie bleibt immer wenigstens wie ein Lichtstrahl, der aus der persönlichen Gewissheit hervorgeht, jenseits von allem grenzenlos geliebt zu sein“, so ermuntert Papst Franziskus in „Gaudete et exsultate“ die Gläubigen. Und er fährt fort: „Es ist eine innere Sicherheit, eine hoffnungsfrohe Gelassenheit, die eine geistliche Zufriedenheit schenkt, die für weltliche Maßstäbe unverständlich ist. Es ist so viel, was wir vom Herrn erhalten, dass die Traurigkeit mitunter mit Undankbarkeit zu tun hat: Man ist so in sich selbst verschlossen, dass man unfähig wird, die Geschenke Gottes anzuerkennen.“ Diese „Verschlossenheit“, so sind die Herausgeber überzeugt, kann eine Begegnung mit der seligen Anna Katharina Emmerick (1774-1824) aufbrechen. Ihre Visionen können auch nach über 200 Jahren der heutigen Suche nach spirituellen Begegnungen echte Tiefe und Weite schenken.
Die Broschüre umfasst 80 Seiten und trägt die ISBN 978-389-960-50-75; es kostet 9,80 €.
Im Dülmener Laumann-Verlag ist in diesem Frühjahr eine Novene erschienen, die Pfarrer Heio Weishaupt verfasst hat: Die Kleinschrift „Tief im Herzen anzukommen“ umfasst 48 Seiten sowie zahlreiche Abbildungen. Der Begriff „Novene“ bezieht sich auf das lateinische Wort „novem“ für die Zahl Neun und bezeichnet eine neuntätige Andacht. Diese Übung der persönlichen oder gemeinschaftlichen Frömmigkeit hat ihren Ursprung im neuntägigen Gebet, zu dem sich nach der Himmelfahrt Jesu die Apostel mit Maria und weiteren Jüngerinnen und Jüngern im Abendmahlssaal versammelten – in der Erwartung des Pfingstfestes. Die neu erschienene Novene lädt ein, mit Blick auf Bischof Friedrich Kaiser zu beten – also sich von seiner Haltung und von seinen Worten anregen zu lassen, das eigene Leben Gott hinzuhalten. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er die Novene in Gänze in einem bestimmten Anliegen betet, oder ob für jeden Tag ein anderes Gebetsanliegen in den Blick genommen wird. Die einzelnen Tage stehen auf je zwei Doppelseiten unter Leitworten, die mit dem Leben des (hoffentlich) künftigen Seligen zu tun haben, aber auch mit dem Leben der Betenden in Verbindung gebracht werden können: hören – handeln – leiden – lehren – loben – leiten – bitten – sühnen – danken.
Der tägliche Aufbau wird jeweils über zwei Doppelseiten entfaltet und ist relativ einfach: Nach einem Eröffnungsgebet (jeden Tag gleich, in der Mitte des Heftes) folgt ein Wort der Heiligen Schrift. Die anschließende Besinnung nimmt das jeweilige Leitwort auf und bezieht es auf das Leben Friedrich Kaisers bzw. auf mein eigenes Leben. Es folgt ein O-Ton von Bischof Kaiser, keineswegs als hochtheologische Sentenz, sondern meistens als ein sehr persönliches Zitat aus seinen deutschsprachigen Briefen oder Publikationen. Ohnehin tritt uns Friedrich Kaiser in dieser Novene nicht zuerst als der peruanische Bischof oder charismatische Ordensgründer entgegen, sondern als der einfache Christ auf Augenhöhe, der sich als begeisterter Jünger Jesu versteht – aber immer auch um seine Grenzen weiß.
Nach einem Gebet zu Gott (bzw. zum Diener Gottes Friedrich Kaiser) schließt die Novene mit einer Anregung für den Alltag. Für den Fall, dass die Novene gemeinschaftlich gebetet wird, empfiehlt sich ein gemeinsames Lied zu Beginn oder zum Abschluss. In diesem Sinne wird für jeden Tag der Novene ein anderes Gemeindelied aus dem „Gotteslob“ vorgeschlagen. Auch ist das im Mittelteil platzierte Gebet um die Seligsprechung von Friedrich Kaiser nicht als fester Bestandteil der Novene gedacht, wird aber gern empfohlen! Nicht zuletzt können sowohl die historischen Fotos als auch die im Herbst 2023 entstandenen Farbfotos aus Caravelí bzw. aus der Prälatur Caravelí helfen, die Verbundenheit mit Bischof Friedrich Kaiser und seinem Werk zu vertiefen.
Die Novene „Tief im Herzen anzukommen“ kostet 7,80 € und trägt die ISBN 978-3-89960-508-2
So feierte die Pfarrei St. Viktor in Merfeld.
Voll war es am Donnerstag in und später an der Merfelder Kirche, wo die Pfarrei St. Viktor einerseits Fronleichnam feierte (inklusive Dankprozession), andererseits das silberne Priesterjubiläum von Pfarrdechant Markus Trautmann. Diesem überreichten Karina Breuckmann (Pfarreirat) und Hans-Willi Heeringa (Kirchenvorstand) als Geschenk eine Kerze mit einem persönlichen Wahlspruch - plus Kerzenständer, dessen Holz aus allen sechs Gemeindeteilen stammt. Den Bau hatte Josef Autermann übernommen. Nach dem Gottesdienst, dessen musikalische Gestaltung ein Projektchor übernahm, ging es an Pfarrheim und Kita weiter. Hier boten etwa die Caritas Kaffeespezialitäten, die Pfadfinderinnen Waffeln an. Bis in den Nachmittag hinein seien viele geblieben, freute sich Pastoralreferent Christian Rensing.
Bericht der Dülmener Zeitung, Kristina Kerstan
Erinnerungen und Austausch zum 8. Mai.
Man konnte eine Stecknadel fallen hören, als Bernhard Suttrup über seinen Vater sprach, der im Februar 1945 in sowjetischer Gefangenschaft verhungert ist. Erst vor kurzem entschied sich Suttrup, auf dem Familiengrab in Dülmen an seine Eltern und eben auch an seinen Vaters, den er nie kennenlernen durfte, zu erinnern: „Ein sinnloser Krieg zerstörte ihr Familienglück“, steht dort in Stein gemeißelt. Bernhard Suttrup war einer der vielen Gäste, die am Mittwochabend den Saal „Fritz“ im einsA füllten. Sie verfolgten den Bildervortrag von Pfarrer Markus Trautmann zum Thema „Der 8. Mai: Historisches Datum und heutiger Auftrag“. Trautmann führte anhand von über 100 Bildern durch die letzten 80 Jahre und schilderte unterschiedlichste Weisen, wie Menschen in Dülmen und Umgebung seit 1945 an den Krieg erinnern. Da gibt es offizielle Zeremonien oder private Gedenkfeiern, religiöse oder profane Bilder und Figuren, persönliche Nachlässe oder öffentliche Skulpturen, Exponate im Stadtarchiv oder Bilder im Familienalbum, emotionale Erlebnisberichte oder sachliche Interviews. Außer Suttrup standen noch weitere geladene Gäste am Mittwochabend Rede und Antwort, als es um Fragen zur Erinnerungskultur ging. So berichtete Justin Maasmann über bis heute vorhandene Einmann-Bunker rund um Merfeld. In Buldern erhaltene Einschusslöcher in einem Hinterhof konnte Dr. Dieter Potente erläutern: „Der Überlieferung nach wurden hier beim Einmarsch der Alliierten Bahnbedienstete hingerichtet, die aufgrund ihrer schwarzen Uniform mit SS-Leuten verwechselt wurden.“ Doch er fügt hinzu: „Wirklich belegen lässt sich diese Erzählung allerdings nicht.“ Erik Potthoff, Vorsitzender des Dülmener Heimatvereins und leidenschaftlicher Ansichtskartensammler, durfte eine Postkarte in Empfang nehmen, die einen Holzschnitt von 1948 von der zerstörten Viktorkirche zeigt. „Ich kannte dieses Motiv bislang nicht“, freute sich Potthoff über ein bei Laumann gedrucktes Frühwerk des Dülmener Kriegsheimkehrers Erich Brock (1924-1983). Hildegard Stegehake erzählte anhand einer mitgebrachten Granathülse, wie derartige Kriegsrelikte noch lange Zeit in ihrer Familie Verwendung fanden, etwa als Blumenvasen auf dem Grab ihrer Großeltern. Und das Resümee des Abends? „Das Andenken an den Krieg und die Mahnung zum Frieden sind seit 80 Jahren von großer Vielfalt, Zeitbedingtheit und Weiterentwicklung geprägt“, findet Markus Trautmann, „und daher deshalb müssen sie immer wieder vergewissert, erläutert, kommentiert oder auch hinterfragt werden.“
Am Montag, 6. Mai, starb im Alter von 92 Jahren der Kirchenmusiker Heinz Walgenbach. Von 1964 bis 2021 war der Dülmener als Organist (erst haupt-, dann im Ruhestand nebenamtlich) in St. Joseph tätig gewesen. Zuvor hatte er ab 1957 in der Gemeinde Maria Königin in Dülmen gewirkt. Vielen Menschen in Dülmen ist Walgenbach als ein loyaler und bescheidener Mensch in Erinnerung, zugleich geprägt von Geradlinigkeit und kultureller Bildung. „Sein Leben lang versuchte Heinz Walgenbach als Liebhaber geistlicher Musik, sich selbst und den ihm anvertrauten Menschen eine tiefere Erfahrung von Gebet und Gottesdienst in der Liturgie zu erschließen“, resümiert Pfarrer Markus Trautmann. Besondere Nähe empfand der Verstorbene zu den Schriften und Gedanken des Kulturphilosophen und Theologen Romano Guardini. „Bei aller geistigen Weite schlug sein Herz immer für die Dülmener Josephsgemeinde vor Ort“.
Rechtzeitig zum diesjährigen Emmerick-Gedenktag konnte Pater Binish Arackal, der lange Zeit in Dülmen tätig war, seinem Heimatkloster im indischen Kerala zwei Emmerick-Reliquien überbringen. Diese hatte Binish kurz vor Weihnachten vom Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, erhalten. Eine erste Reliquie wurde vor wenigen Tagen in der Klosterkirche seines Ordens, der „Misionary society of St. Thomas the apostle“ im Bundesstaat Kerala, feierlich zur öffentlichen Verehrung in einem Seitenaltar deponiert. Die zweite Reliquie wird demnächst in ein Missionskloster in Nordindien gebracht. Die „Missionare vom hl. Apostel Thomas“ schöpfen ihre Spiritualität aus der Verehrung des hl. Thomas, der nach altchristlicher Überlieferung das Evangelium nach Indien gebracht hat. In einer anrührenden Vision schilderte Anna Katharina Emmerick 1821 den Tod der Gottesmutter Maria in Ephesus, zu dem die weit verstreut wirkenden Apostel herbeigerufen wurden: „Thomas war am weitesten entfernt und kam erst nach dem Tod Marias“, notierte Clemens Brentano in dem Text „Von dem Tod der heiligen Jungfrau“. Thomas habe seine Abreise aus Indien verzögert, denn „er wollte immer zu viel tun und kam darum oft zu spät.“ Noch andere Einzelheiten, die den Charakter und das Wirken des Thomas beschreiben, lassen sich im 1852 posthum erschienenen Buch „Leben der hl. Jungfrau Maria“ von Brentano nachlesen. Sympathisch auch die Beschreibung eines indischen Dieners, den Thomas bei sich hatte: „Der einfältige Knecht hatte ein ganz fremdes Aussehen, seine Farbe war bräunlicher als hierzulande.“ Er sei überaus höflich und zuvorkommend gewesen, von kindlicher Zugewandtheit „… und lachte jedermann an.“ – Der Begriff „einfältig“ war in früheren Zeiten nicht despektierlich konnotiert, schon gar nicht durch die Emmerick, sondern eher positiv im Sinne von „nicht zwiespältig“ oder „nicht widersprüchlich“ gemeint. „Diese ungekünstelte Freundlichkeit und fröhliche Hilfsbereitschaft konnten wir auch bei Pater Binish wirklich feststellen“, bestätigt Pfarrer Markus Trautmann. „Die Beziehung nach Indien und der Dienst indischer Priester bei uns in Deutschland geben ein Gespür für die Weltweite der Kirche“, ergänzt er. Mit der Weltkirche zu leben, mache das Leben bunt.
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